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Diplomarbeit Taschendiebstahl.

aktualisiert am 03. Januar 2008

 

Diplomarbeit Taschendiebstahl von PK Wagner

©Copyright 2004 by Autor & Webmaster

 

 

Der Webmaster der Internetdomain und der Autor stellen die Diplomarbeit für private Zwecke zur Verfügung (Schutzgebühr von 10,- Euro) Das Word-Dokument wird nach Rücksprache mit dem Webmaster per E-Mail versand. Für die Anforderung der Diplomarbeit benutzen Sie bitte das Kontaktformular.

 

 

Der Taschendiebstahl ist eine Straftat, die eine sehr lange Historie vorweist. Erste Berichte von Taschendieben stammen aus dem 13. und 14. Jahrhundert. Die Entwicklung des Handels, der Wandel der Sitten und Gebräuche sowie eine Veränderung der Mode ließen den „Beruf“ entstehen. Beutelschneider, Torfdrucker (Torf = Beutel, drucken = wegnehmen), Chailefzieher (Chailef, chelef = Fett, Talg, Geld) oder Kiesler (Kies = Geld) waren Bezeichnungen für damalige Taschendiebe.

Diese Namen entstanden dadurch,  dass im Mittelalter  das Geld in  einer handfesten  Geld- katze oder im Lederbeutel um den Leib geschnallt wurde. Der Diebstahl des Geldes war also nur durch Gewalt oder heimliches Abschneiden möglich. Da seit diesem Zeitpunkt Menschen ständig Geld oder Wertsachen in ihren Taschen mit sich tragen, ist der Beruf des Taschendiebes seitdem nicht ausgestorben und findet auch heute noch Anhänger.

 

Allerdings wurden Taschendiebe zur damaligen Zeit deutlich härter bestraft als heute: Der Delinquent wurde gehängt, ertränkt, gerädert, gevierteilt oder auf den Scheiterhaufen gebracht, nachdem man ihm bei lebendigem Leibe das Herz herausgeschnitten hatte.

 

Heutzutage sind für Taschendiebe andere Strafen angepasster: Je nach Schwere der Tat erscheinen Geldstrafe oder Freiheitsstrafe ebenso als ausreichend.

 

Taschendiebe strahlen auf mich eine gewisse Faszination aus, da sie nur mit Hilfe ihrer Fingerfertigkeit Wertsachen des Opfers entwenden. Der Vorgang des Stehlens muss so vorsichtig und heimlich geschehen, dass das Opfer von dem Ganzen nichts bemerkt. Am besten soll die bestohlene Person glauben, sie hätte den Gegenstand verloren, so dass der Taschendieb keine Angst haben muss, entdeckt zu werden. Trotz der Faszination, die vom Taschendieb ausgeht, soll diese Straftat von mir nicht verharmlost werden.

 

Statistisch gesehen spielt der Taschendiebstahl eine nicht so entscheidende Rolle. Auffällig ist jedoch die geringe Aufklärungsquote des Taschendiebstahls. Diese ist ein Zeichen für die professionelle Arbeitsweise der Taschendiebe. Sie benutzen ein vielfältiges Repertoire an Tricks, mit deren Hilfe sie den Opfern „das Geld aus der Tasche ziehen“.

 

Für die Polizei ist es sehr schwierig, die geschickt organisiert agierenden Taschendiebe zu fassen. Häufig können nur verdeckt operierende Fahnder Erfolge vorzeigen, da jeder uniformierte Polizeibeamte durch seine Kleidung sofort auffällt und von den Taschendieben erkannt wird.

 

In meiner Arbeit werde ich das Delikt des Taschendiebstahls transparent darstellen. Sowohl der Täter mit seinen Eigenschaften und Vorgehensweisen, als auch das Opfer mitsamt dem Stehlgut werden beschrieben. Außerdem werde ich Statistiken über den Taschendiebstahl auswerten und eine rechtliche Einordnung vornehmen. Es sollen auch Präventionsmaßnahmen der Polizeibehörden aufgezeigt werden, die zur Eindämmung des Taschendiebstahls entwickelt wurden und  wenn  möglich,  werde  ich  Taschendiebstahl-Präventionsmöglichkeiten speziell für die Hansestadt Bremen aufzeigen. 

 

Inhaltsverzeichnis:

 

1.

Einleitung

3

2.

Rechtliche Einordnung

4

3.

Polizeiliche Kriminalstatistik

8

3.1.

Bund / Land Bremen

9

3.2.

Dunkelfeld

12

4.

Der Einzeltäter

14

4.1.

Tätergruppen

15

4.2.

Männer- und Frauenanteil

16

4.3.

Ausländische Gruppen                                               

18

4.4.

Altersbestimmung

20

4.5.

Tatmotive

22

4.6.

Täterpersönlichkeit

24

4.6.1.

Gesundheit / Kleptomanie

25

4.6.2.

Intelligenz / Bildung

26

4.7.

Rückfallhäufigkeit der Tatverdächtigen

28

5.

Phänomenologie

29

5.1.

Vorgehensweise

29

5.2.

Tricks

31

6.

Das Opfer

33

6.1.

Prädestinierte Opfer

34

6.2.

Bevorzugtes Stehlgut

34

6.3.

Beeinträchtigung des subjektiven Sicherheitsgefühls

35

7.

Präventionsvorschläge und Präventionsmaßnahmen

37

8.

Innovative Vorschläge zur Taschendiebstahl-Prävention

45

9.

Schluss

47

Diplomarbeit Taschendiebstahl anfordern


Quellenangaben:

Diplomarbeit Taschendiebstahl von PK Wagner. Gegen eine Schutzgebühr von 10,- Euro kann die Diplomarbeit erlangt werden. Bankdaten werden nach der Anforderung bekannt gegeben. Copyright by Autor&Webmaster. Hierbei handelt es sich um eine persönliche und geistige Schöpfung gem. UrhG.  Eine Vervielfältigung oder Veröffentlichung für  nicht private Zwecke  ist  nur  mit  der  ausdrücklichen  Genehmigung  des Verfassers (Körperschaft) möglich!