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Hannoversche Allgemeine Zeitung |
aktualisiert am 03.
Januar 2008 |
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Diebe stehlen Hightech für 100.000 Euro |
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Hannover
11.03.2003:
Die Computermesse CeBIT lockt wieder die
Langfinger an. Unbekannte Täter haben am Wochenende an der Stuttgarter
Straße in Laatzen einen VW-Transporter aufgebrochen und 14 fabrikneue
Video-Projektoren der Marken Sony und Toshiba gestohlen. Die Videobeamer,
die nach Polizeiangaben insgesamt rund 100.000 Euro wert sind, sollten auf
der CeBIT eingesetzt werden. Der 23-jährige Fahrer des Transporters hatte
den Diebstahl nach einer Hotelübernachtung am Sonnabend gegen 08:30 Uhr
bemerkt. Zeugenhinweise erbittet die Polizei unter der Telefonnummer:
(Hannover) 1 09 37 15.
Polizei warnt vor Taschendieben: Die Polizei rechnet damit, dass zur
Computermesse auch zahlreiche Taschendiebe unterwegs sein werden, um das
Gedränge auf dem Ausstellungsgelände, in Restaurants, öffentlichen
Verkehrsmitteln, U-Bahnstationen und in der Innenstadt für ihre Beutezüge
auszunutzen. Die Kripo-Experten raten, Gedränge möglichst aus dem Weg zu
gehen, Geldbörsen in verschlossenen Innentaschen oder Jacken zu
transportieren (noch sicherer sind Brustbeutel oder Gürteltaschen) und
Handtaschen nur geschlossen vor dem Körper zu tragen.
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Ein
Meisterdieb gibt Nachhilfe |
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Der Zirkus-Artist Charly Borra beklaut
Polizisten - und sagt ihnen, worauf sie achten sollten
Hannover
20.02.2003:
Charly Borra ist ein Meisterdieb - und das stellte er
gestern ausgerechnet vor Polizisten unter Beweis. Selbst als er drei Dutzend
der geschulten Augenpaare auf ihn gerichtet sind, griff der Artist aus dem
Zirkus Sarrasani erfolgreich zu. Eine Stunde lang beklaute er Polizeibeamte
- allerdings für einen guten Zweck: Borra wollte den Ermittlern zeigen, mit
welchen Tricks Taschendiebe ans Werk gehen.
"Ich möchte helfen, dass Sie sich in die Rolle
der Diebe versetzen können", sagte Borra," dann haben Sie die größte Chance,
diese auch zu schnappen." Er hinterließ ein zufriedenes Publikum. " Das wird
uns in der täglichen Arbeit sicher helfen", sagt Polizeisprecher Achim
Elsner. Die Beamten der Arbeitsgemeinschaft Taschendiebstahl bearbeiten
jährlich mehrere tausend Fällen.
Für Borra war es nicht der erste Auftritt
dieser Art: Seit mehr als 30 Jahren gibt er in ganz Europa Seminare im
Auftrag der Justiz. Bis zu 50.000 Euro, so die Erfahrung von Borra, würde
ein Dieb monatlich aus den Taschen von Passanten oder Regalen der Kaufhäuser
klauen. Gestern haben nicht mal die Polizisten gemerkt, wie Borra sie
beklaut hat.
"Diebe suchen sich wie Raubtiere die Schwachen
in der Gesellschaft aus", sagt Borra. Sie würden selten allein arbeiten,
geben die beute meistens schnell an einen Komplizen weiter. " falls ein Dieb
doch einmal von einem Opfer angesprochen wird, ist bei ihm nichts zu
finden", sagt Borra. der Meisterdieb gab nicht nur Tipps, er kretisierte
auch. "Wachenpersonal und Kameras in Kaufhäusern reichen nicht aus", sagte
er, das Personal muss geschult werden, dann würde nicht halb so viel
gestohlen werden." Bei einer nachgespielten Kaufhausszene klaute er einer
Krawattenverkäuferin Binder um Binder vom Tisch. Die Frau konnte immer
wieder nur erstaunt feststellen, dass schon wieder mindestens eine Krawatte
in Borras Tasche verschwunden war.
Charly Borra hat jedoch nicht
nur für Polizisten Tipps parat:
Besonders in Fußgängerzonen, Stadtbahnen oder
bei Großveranstaltungen wachsam bleiben: Wo die Menschen eng
zusammenstehen, greifen Diebe gern zu.
Die Geldbörse niemals in der Gesäßtasche und
möglichst auch nicht in der Innentasche der Jacke tragen. Der sicherste Platz sind die vorderen Hosentaschen.
Frauen sollen darauf
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achten, dass sich der Verschluss ihrer
Handtasche auf der Körperseite befindet. |
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Polizei schnappt
Profis |
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Hannover 18.02.2003:
Dank einer aufmerksamen Zeugin hat die Polizei zwei
professionellen Taschendieben das Handwerk gelegt. Die 21 Jahre
alte Zeugin hatte bereits am vergangenen Freitag in einem Bus der
Linie 121 bemerkt, wie die Männer eine Frau bestehlen wollten. Die
Zeugin schritt mutig ein, die Diebe konnten zunächst flüchten.
weil die Frau aber Anzeige erstattete und die 23 und 36 Jahre
alten Georgier perfekt beschrieb, gelang es der Polizei, die Diebe
noch am selben Tag festzunehmen. Ein Richter erließ inzwischen
Haftbefehl gegen die Täter. Die Ermittler sind überzeugt, dass die
Taschendiebe noch sehr viel mehr Menschen in der Innenstadt
bestohlen haben und bitten um Hinweise unter: (Hannover) 1 09 62
15. |
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Taschendieb
sind unterwegs |
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Hannover
08.03.2002:
Die Polizei warnt vor einer Bande
nordafrikanischer Taschendiebe, die sich seit Beginn dieses Jahres
immer wieder Rentnerinnen in Supermärkten als Opfer sucht. Im
Januar und im Februar gab es jeweils etwa 30 Fälle, die Diebe
erbeuteten insgesamt schon rund 10.000 Euro. Die Täter sprechen
die Seniorinnen stets in Lebensmittelgeschäften an und lenken -
die Bestohlenen merken meist erst an der Kasse, dass ihr Geld weg
ist. Zwei Männer und zwei Frauen, die offenbar zu einer Bande
gehören, konnte die Polizei bisher festnehmen. Die Ermittler
wissen aber, dass noch mehr Täter unterwegs sind. |
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Taschendiebe haben jetzt Hochsaison |
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Hannover 17.11.2001: Die Polizei schlägt
Alarm: In Hannover treiben in jüngster Zeit offenbar besonders viele
Taschendiebe ihr Unwesen. Allein in den vergangenen vier Wochen wurde 69
Taschendiebstähle angezeigt. " Das ist eine Fallzahl wie sonst nur zu
Messezeiten", erklärt ein Polizeisprecher. Offenbar nutzten Banden wieder
die frühe Dunkelheit und das vorweihnachtliche Gedränge in der Innenstadt.
Die Polizei will darauf mit verstärkten Personalensatz reagieren.
Bei einem der jüngsten Vorfälle hat sich eine
53-jährige Frau kurzerhand selbst geholfen. Die Bestohlene überrumpelte den
Täter und holte sich ihr Eigentum zurück. Die Frau fuhr mit der Rolltreppe
in die Passerelle hinunter, als sie plötzlich ein Ziehen an ihrer Handtasche
bemerkte. Als sie hineinschaute, fehlte ihre Geldbörse mit 70 Mark. Sie
stellte daraufhin einen Mann zur Rede, der direkt hinter ihr auf der Treppe
stand. Der stritt den Diebstahl ab, das Opfer gab sich damit nicht
zufrieden, griff in die Jackentasche des Unbekannten und fand dort
tatsächlich die Geldbörse. der etwa 30 Jahre alte Mann flüchtete daraufhin.
Die Polizei rät, Portemonnaies und Scheckkaten
in den Innentaschen von Jacken zu verstauen. Misstrauen ist angebracht, wenn
man urplötzlich von Unbekannten angerempelt
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wird. |
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Taschendiebe
unterwegs |
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Hannover/Döhren 18.09.2001: Die Polizei
fahndet nach zwei vermutlich aus Algerien stammenden
Taschendieben, die sich ihre Opfer in Speiselokalen such. Dank
eines Kellners und zweier Restaurantbetreiber konnte am
Freitagabend ein Komplize der Gesuchten in der Hildesheimer Straße
beobachtet, wie zwei Männer abgelegte Kleidungsstücke von
Besuchern abtasteten. Ein dritter Mann stand Schmiere. der Kellner
sprach die Diebe an, wurde umgestoßen und verfolgte dann mit den
beiden Betreibern des Lokals die flüchtenden Täter. In der
Bernwardstraße schnappten die Verfolger einen Dieb, einen
32-jährigen Algerier. Seine Komplizen entkamen. Inzwischen haben
sich vier Messegäste bei der Polizei gemeldet, denen in diesem und
in anderen Lokalen ihre Geldbörse gestohlen wurde.
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Schnelle Richter |
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Hannover 03.06.2001: Die Expo wird hoffentlich
noch zum Publikumsmagneten. dann aber wohl auch für Diebe und
andere zwielichtige Zeitgenossen. Vier Männer wollen dafür sorgen,
dass die Freude krimineller Kreise nur von kurzer Dauer ist:
Wolfgang Gloede, Ralf Nesemann, Klaus-Jörg Weichsel und Michael
Siebrecht sind die neuen Schnellrichter, die während der zeit der
Weltausstellung das Team des Amtsgerichts Hannover verstärken. gegen
Taschendiebe, Trickbetrüger oder diebische Prostituierte sollen sie ganz
schnell verhandeln. Das hat mehrere Vorteile: Die Untersuchungshaft wird
verkürzt, Beschuldigte können also nicht vor dem Urteil abtauchen, und zudem
müssen Expo-Besucher aus dem Ausland nicht später noch einmal für eine
Zeugenaussage anreisen. Die vier Schnellrichter sind allerdings nicht
zuständig für "Freibeuterei" auf dem Expo - Gelände. Wer dort eine ganz
normale Brat-
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wurst für 7,50 Mark verkauft, macht sich nicht
strafbar. |
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Die besten Geldverstecke für unterwegs |
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Hannover 21.04.2001: Eben hat der freundliche
Mann mit dem Dreitagebart noch Postkarten zum Dumpingpreis in der
Fußgängerzone von Florenz verkauft und mit seiner rechten Hand bunte
Bildchen vor den Augen der verdutzten Touristen geschwenkt. Seine Linke muss
im selben Moment bereits klammheimlich in die Sakkotasche seines Gegenübers
gewandert sein, während sein Postkarten-Kollege ein paar schritte weiter
gerade in einer fremden Handtasche kramte. Das Ergebnis der Aktion für den
Touristen: keine Postkarte gekauft und trotzdem um die Kreditkarte, vier
Reiseschecks und 200 Mark Bargeld ärmer.
Am Pass hatte der fingerfertige Kleinganove
freundlicherweise kein Interesse, und aufgefallen ist der Diebstahl erst ein
paar Meter vom Tatort entfernt, als vor einer Eisdiele plötzlich das
Portemonnaie fehlte.
Dabei gibt es eine Rolle guter Möglichkeiten,
die wichtigsten Habseligkeiten im Urlaub ohne großen Aufwand vor dem
schnellen Zugriff flinker Finger zu schützen. Die besten Geldverstecke für
unterwegs:
Der
Geldgürtel:
Von
außen besehen ein normalert Gürtel, doch an der Innenseite mit
Reißverschluss und Geheimfach versehen. Dort ist Platz für
zusammengerollte Geldscheine, nicht jedoch für Ticket oder Pass. Unbemerkter
Diebstahl ist unmöglich, doch manche Taschendiebe
sind clever: im dichten Gedränge von hinten ein schneller Schnitt mit der
Rasierklinge, ein kräftiger Ruck am Gürtel, dann der Spurt. Ist die
Schnalle schmal und sperrt nicht an den Schlaufen, gelingt diese
Diebstahl-Methode. Geldgürtel gibt es in Leder- und
Trekking-Ausrüstungsgeschäften für 15-80 Mark.
Die
Gürteltasche:
Diese zehn Zentimeter breiten und etwa 20 Zentimeter
langen Taschen aus dünnen Leder werden mit einer Schlaufe am Gürtel
befestigt, dann nach innen in die Hose umgeschlagen. Die Vorrichtung ist so
gut wie unsichtbar, weil die Schlaufe von außen zunächst wie eine
zusätzliche Gürtelöse wirkt und kein Geldversteck vermuten lässt. Der Platz
in der Tasche reicht sogar für Pass und Ticket aus. Nachteil: Im Sommer
klebt das Leder, sobald man schwitzt. Gürteltaschen kosten etwa 20
Mark.
Die
Schultertasche:
Sie wird ähnlich wie ein versteckter Pistolenhalfter
unter der Achsel an der Körperseite getragen - ganz nach Geschmack
sichtbar über oder versteckt unter der Kleidung. der Träger führt über die
gegenüberliegende Schulter zur Befestigung hinweg. Beim Kauf darauf achten,
dass die am Körper aufliegende Unterseite dieser meist aus Kunststoff
gefertigten Tasche mit Stoff beschichtet ist, um Kratzen und Schweißkleben
zu verhindern. Erhältlich in verschiedenen Größen, so dass auch Haustür-
oder Autoschlüssel Platz finden. In Trekking-Ausrüstungsgeschäften ab 25
Mark.
Der
Wadenbeutel:
Diese Variante des Geldverstecks im Brustbeutelformat
wird mit zwei Klettverschlüssen um die Wade geschnürt und kann über oder
unter den Strümpfen getragen werden. Sie bietet Platz für Pass, Ticket,
Geld, in manchen Variationen obendrein für Schlüssel. der Beutel ist in
einer Körperregion angebracht, wo niemand Wertsachen vermutet. Nachteil: Im
Sommer bei kurzen Hosen unbrauchbar. In Ausrüstungsgeschäften ab 18 Mark zu
kaufen.
Brustbeutel:
Der Klassiker unter den Geldverstecken - unmöglich, ihn
unbemerkt zu stehlen, dafür leider oft unattraktiv, sperrig und bei Hitze
unangenehm. Nachteil: An der Kordel um den Hals zu erkennen, sofern man ihn
zum T-Shirt trägt und die Befestigungsvorrichtung nicht unter dem
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Hemd- oder Blusenkragen verbergen kann. Ab 10 Mark in
Kaufhäusern erhältlich. |
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Gäste langen
gleich zu |
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Hannover 2000: Zwei Polizisten aus
Nordrheinwestfalen, die in den nächsten fünf
Monaten ihre hannoverschen Kollegen unterstützen,
wollte gestern die Innenstadt ihrer neuen Heimat kennen lernen.
Doch der gemütliche Einkaufsbummel musste am Kröpke gegen 15.00 Uhr
jäh unterbrochen werden. Dort stießen die beiden Damen auf zwei
Bundesgrenzschützer, die gerade versuchten, drei Taschendiebe
festzunehmen. das Trio wehrte sich mit Händen und Füssen gegen die
Festnahme – und das weibliche Duo in Zivil stürzte sich mutig ins
Getümmel. Mit Erfolg : Den beiden Polizistinnen gelang es, zwei
der drei Diebe festzuhalten. der dritte Täter rannte zunächst
davon. Die beiden BGS Beamten liefen hinterher, und am Bahnhof war
die Flucht des Mannes dann zu Ende. Mittlerweile waren auch zwei
hannoversche Polizisten aus der mobilen Wache am Kröpke
aufgetaucht- und die erste aktive Zusammenarbeit zwischen dem BGS,
der Polizei Hannover und den Unterstützungskräften aus anderen
Bundesländern war perfekt. Die Fahnder des BGS hatten die drei
vermutlich aus Frankreich stammenden Diebe bereits im Zug bei
einem Diebstahl beobachtet und waren ihnen dann bis in die
hannoversche Innenstadt gefolgt. Die drei Täter waren nach eigenen
Aussagen nur wegen der Weltausstellung nach Hannover gekommen,
wo sie bei Taschendiebstählen auf reiche Beute hofften. |
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Quellenangeben:
Die
Einstellung der Artikel erfolgt mit freundlicher Genehmigung der
Hannoverschen Allgemeinen Zeitung. |
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