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Presseberichte Taschendiebstahl 

- Berichte 2003 -

aktualisiert am 27. Mai 2008

 

  

 

 

. Index
     
  Taschendiebe in Hamburg unterwegs  
  Albaner beim Taschendiebstahl erwischt  
  Taschendiebe aus Österreich festgenommen  
  Festnahme an der Schießbude  
  Schlechte Zeiten  
  Kreditkarten-Betrug im Sexclub  
  Handtaschendiebe festgenommen  
  Junge Diebe im Kölner Hauptbahnhof  
  "Klaukinder" in Köln  
 
 
     
 

Taschendiebe in Hamburg unterwegs

Die Polizei registriert einen Anstieg von Taschendiebstählen in den Stadtteilen St.Pauli, Altona und Eimsbüttel. Dabei handelt es sich vermehrt um Zweier-Teams die vermutlich aus Osteuropa kommen. Dabei gehen die Taschendiebe sehr professionell vor. Bevorzugt bestehlen die Taschendiebe ihre Opfer in den Restaurants und Gaststätten rund um den Kiez aber auch andere Stadtbezirke werden von den Ganoven aufgesucht. Warnhinweise, wie "Vorsicht Taschendiebe", die von den Gastwirten aufgestellt worden sind helfen wenig. Immer wieder schlagen die Taschendiebe in den überfüllten Bars zu. Dabei nutzen die Täter die feierliche Stimmung aus. "Gerade wenn es draußen kalt ist fallen die Taschendiebe hier ein", sagt ein Barbetreiber vom Vergnügungsviertel St.Pauli". Die Hamburger Polizei ist bereits informiert und hat sich auf das rege Treiben der Diebe eingestellt. Erste Erfolge haben nicht lange auf sich warten lassen. Von der Polizei wurden in einer Gaststätte am Hamburger Berg drei junge Täter nach einem Taschendiebstahl vorläufig festgenommen. Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang vor Taschendieben die sich bevorzugt in Restaurants, Bars und anderen Gaststätten aufhalten.

 

 

Münchner Oktoberfest - Albaner beim Taschendiebstahl erwischt

Ein 25-jähriger albanischer Staatsangehöriger gesellte sich zu einem schlafenden französischen Touristen  und entwendete aus dessen Hosentasche einen Pkw-Schlüssel. Der Vorgang wurde von Zivilkräften der Festwiesnwache beobachtet und der Täter festgenommen.  Der  Beschuldigte  hält  sich  offensichtlich  illegal  in  Deutschland auf.   Der albanische Taschendieb führte keinerlei Ausweispapiere mit sich.

 


  Münchner Oktoberfest - Taschendieb aus Österreich festgenommen

Eine eingesetzte Zivilstreife bemerkte am Randbereich des Oktoberfestes, wie zwei Männer sich um schlafende Betrunkene auf den angrenzenden Wiesen „kümmerten". Die beiden Männer setzten sich jeweils neben die Schlafenden, betasteten sie und öffneten deren Taschen. Da die Betrunkenen durch die Berührungen jeweils aufwachten, konnten die beiden Österreicher keine Beute machen. Das letzte "Opfer" sollte einer der beobachtenden Polizeibeamten sein. Er hatte sich auf eine Parkbank gesetzt und schlafend gestellt. Die beiden Österreicher traten an den Polizeibeamten heran, öffneten den Reißverschluss seiner Bauchtasche und versuchten verschiedene Gegenstände herauszunehmen. Die Festgenommenen Taschendiebe wurden dem Ermittlungsrichter zugeführt.

 

 

Münchner Oktoberfest - Festnahme eines rumänischen Taschendiebs

Ein rumänischer Taschendieb wurde beim U-Bahnabgang Theresienwiese festgenommen. Die Geschädigte war gerade auf dem Heimweg als ihr Begleiter auf der Rolltreppe einen Mann bemerkte, der seiner Freundin über die Schulter griff und den Reißverschluss der Handtasche aufzog. Als der Taschendieb seine Hand in die Handtasche steckte, griff der Mann ein und verhinderte den Taschendiebstahl. Verständigte Polizeibeamte konnten den 24-jährigen Rumänen, der in Deutschland keinen festen Wohnsitz hat, vorläufig festnehmen.

 

 

Münchner Oktoberfest - Bulgarischer Taschendieb dingfest gemacht

Ein 37-jähriger Münchner erkannte am Haupteingang der Wiesn eine Person, die seinen entwendeten Rucksack trug. Die eingetroffene Polizeistreife nahm den 30-jährigen bulgarischen „Diebstahl-Touristen“ daraufhin vorläufig fest. Im Rahmen der Durchsuchung konnten mehrere Kreditkarten,  Bargeld in verschiedenen Währungen und ein Mobiltelefon der Marke sichergestellt werden. Die aufgefundenen Sachen stammten offensichtlich von verschiedenen Diebstählen. Der bulgarische Beschuldigte wurde anschließend dem Haftrichter vorgeführt.

 

 

Münchner Oktoberfest - Festnahme an der Schießbude

Beim Durchladen des Luftgewehres bemerkte der 22-jährige Wiesn-Besucher, wie sich jemand an seiner hinteren Hosentasche, in der sich seine Geldbörse befand, zu schaffen machte. Der Geschädigte griff nach hinten und bekam die Hand des vermeintlichen Taschendiebes zu fassen. Das Opfer drehte sich um und  bemerkte ein Pärchen, das ebenfalls unmittelbar hinter ihm stand. Ganz offensichtlich sollten beide den Täter bei der Tatausführung vor den Blicken anderer Festbesucher abschirmen. Der 33-jährige rumänische Taschendieb wurde vom Opfer bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten. Das Pärchen konnte unerkannt entkommen. Da der 33 - jährige Tatverdächtige keinen festen Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland hat, wurde  dem Ermittlungsrichter vorgeführt.

 

 

Schlechte Zeiten

Für Diebe brechen schwere Zeiten an. Die Polizei hat ein wachsames Auge auf Ganoven geworfen. Es gab schon mehrere Festnahmen im Rahmen von Fahndungsmaßnahmen. Zuletzt wurden zwei Algerier nach versuchten Taschendiebstahl im Restaurant des Flughafens festgenommen. Die Polizei bitten Fluggäste trotz der Fahndungserfolge, auf Gepäck und andere persönliche Gegenstände zu achten.

 

Hinweis:

Einstellung des Artikels mit freundlicher Genehmigung des Airport Bremen (Redaktions-Öffentlichkeitsarbeit) Erscheinungsdatum: Bremen 2002  Link: www.airport-bremen.de

 

 

Kreditkarten-Betrug im Sexclub

Palma de Mallorca 2003: Bei einer von der Polizei durchgeführte Razzia im bekanntesten Erotik-Club von Palma de Mallorca wurde ein Riesenschwindel mit Kreditkarten aufgedeckt. Laut Polizeiaussagen wurde mehr als 1 Million Euro unrechtmäßig von den Kreditkarten der Kunden abgebucht.

 

 

Handtaschendiebe festgenommen

Oldenburg 2003: In einer Oldenburger Disco wurden drei Männer von der Polizei vorläufig festgenommen. Ihnen wird vorgeworfen in der Baumgartenstraße eine Handtasche gestohlen zu haben. Die Angestellten des Lokals wurden auf die drei Tatverdächtigen aufmerksam. nach Angaben der Angestellten, interessierten sich die drei Tatverdächtigen auffällig oft für die Hand- und Umhängetaschen der Discobesucher. Als im Verlauf des Abends dann ein Handtaschendiebstahl gemeldet wurde, hielt man die drei Männer bis zum Eintreffen der Polizei fest. Bei der Durchsuchung der drei ausländischen Gäste wurde die verschwundene Handtasche anschließend sichergestellt und der Geschädigten ausgehändigt. Zudem entdeckten die Beamten im Bereich der Herrentoilette drei Portemonnaies, in denen das Bargeld fehlte.

 

  Junge Diebe im Kölner Hauptbahnhof
Köln 2003: Gestern wurden am Kölner Hauptbahnhof insgesamt 13 Personen, darunter 11 minderjährige Kinder, nach mehreren vollendeten Taschendiebstählen festgenommen. Eine Gruppe von vier weiblichen Personen (13-16 Jahre) konnten gegen 11:20 Uhr vorläufig festgenommen werden, nachdem sie auf den Bahnsteigen VIER und ACHT, mehrere Taschendiebstähle begangen hatten. Die vier Taschendiebinnen konnten von Zeugen festgehalten werden. Bei der Durchsuchung der Tatverdächtigen konnte das Diebesgut sichergestellt werden. Um 15:44 Uhr wurde eine achtköpfige Taschendiebstahl - Gruppe (12-16 Jahre, alle weibliche) auf dem Treppenabgang zu Gleis 8/9 angetroffen (darunter auch die vier Personen die zuvor um 11:40 Uhr angetroffen wurden). Alle Personen verließen fluchtartig den Bahnhof als sie die eingesetzten Zivilfahnder auf dem Treppenaufgang bemerkten. Fünf Täterinnen konnten durch die Polizeikräfte gestellt werden. Die drei flüchtigen Kinder entledigten sich bei ihrer Flucht zweier zuvor gestohlenen Geldbörsen. Nach ihrer erfolgreichen Flucht betraten die 3 Kinder gegen 18.00 Uhr wiederum den Bahnhof Köln Hbf und konnten  von Zivilbeamten in Gewahrsam genommen werden. Die Geldbörsen konnten den Opfern (69 Jahre u. 75 Jahre) wieder ausgehändigt werden, jedoch ohne Bargeld. Der dritte Fall ereignete sich um 16.46 Uhr. Ein 13jähriges Mädchen bestahl dabei eine unbekannte weibliche Person beim Einsteigen in den ICE Richtung Berlin. Die Taschendiebin  bedrängte das Opfer, und öffnete die Handtasche. Beim Aussteigen aus dem Zug wurde das Mädchen von der Polizei Köln festgenommen. Bei der Durchsuchung wurde allerdings kein Diebesgut vorgefunden. Nach Angaben des Kindes habe sie nichts Brauchbares in der Handtasche gefunden. Die angetroffenen Personen sind bereits mehrfach  wegen Taschendiebstahl  in  Erscheinung getreten.
 

"Klaukinder" in Köln

 

Köln 2003: In Köln soll eine siebenköpfige Geschwisterbande von "Klau-Kindern" 1100 Straftaten begangen haben. Der älteste aus der Familie ist 15 und heißt Rasim. Allein Rasim hat eine lange Vorstrafenliste. 336 Delikte werden Rasim zur Last gelegt: Taschen- und Ladendiebstähle, aber auch Scheckkartenbetrug und Überfälle auf Gleichaltrige. Seit 1997 gibt es in Köln, wo mit 1020 Taschendiebstählen pro 100 000 Einwohner die Kleinkriminalität besonders schlimm ist, die Ermittlungsgruppe "Tasna" (= serbokroatisch "Tasche"). Sie kann auch Erfolge vorweisen, aber der Täternachschub vom Balkan ist unerschöpflich. Rasim und seine Geschwister sind nur die Spitze eines Eisberges, der von Jahr zu Jahr größer wird. Nur eines ist für die Kölner Ermittler sicher: 87 Prozent aller Taschendiebstähle in der Rheinmetropole werden von Ausländern begangen. Trotz aller Aufklärungserfolge steht die Polizei den minderjährigen Serienkriminellen beinahe hilflos gegenüber. Denn die meisten der Erwischten fallen noch unter das Jugendstrafrecht. Viele sind zwar abgelehnte Asylbewerber, halten sich aber unter dem Schutz einer Defacto - Aufenthaltserlaubnis weiter in Deutschland auf.
 

Quellenangaben:

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