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Presseberichte Taschendiebstahl

- Berichte 2006 -

aktualisiert am 27. Mai 2008

  

 

. Index
       
  Taschendieb gerät an Polizisten  
  Hausratversicherung zahlt bei Gewalt  
  Hotel-Bande in Wien festgenommen  
  Tochter von G. Bush Opfer von Dieben  
  Taschendieb erbeutet 18.000 Euro  
  Taschendiebe in Zürich verhaftet  
  Fahrzeuge werden konfisziert  
  Rom - Taschendiebstahl boomt  
  Schweiz - Bürger schreiben Anzeigen  
 

EC-Zahlung–Datenklau in Urlaubsländern

 
  Festnahme nach SMS-Warnung (Linz)  
  Referie Collina Opfer von Taschendieben  
  WM:Dummer Taschendieb festgenommen  
  Taschendieb stürzt auf der Flucht  
  Professionelle Diebe in Northeim gefasst  
  Taschendieb-Trio in Stuttgarter gefasst  
  Taschendiebstahlserie in HH aufgeklärt  
  33.000€ aus der Tasche geklaut  
  Angriff von Taschendieben in Tokio  
  PIN im Gedächtnis speichern  
  Urlaubskasse von Reisende entwendet  
 

Taschendiebstahl in Supermärkten

 
  Taschendieb in Salzburger Hbf.  
  Laptop Diebe in Köln festgenommen  
 
 
  Taschendieb versucht Polizisten zu bestehlen  

 

Ein Taschendieb in Zürich suchte sich in einem Restaurant das falsche Opfer aus. Ein zivil gekleideter Fahnder der Polizei Zürich hielt sich am 1. Dezember 2006, als Gast in einem Selbstbedienungsrestaurant auf. Der Polizeibeamte beobachtete dabei ein ungewöhnliches Verhalten eines "Gastes". Der Fahnder stellte fest, dass der Unbekannte mit dem  Jackentrick versuchte, ihm sein Portemonnaie zu entwenden. Die in zivil gekleideten Polizeibeamten konnten den Täter darin hindern das Lokal zu verlassen und die Beute in Sicherheit zu bringen. Der Täter wurde festgenommen. Zur Zeit wird seitens der Ermittlungsbehörden geprüft, ob der Täter für Gleichgelagerte in Betracht kommt.

 
 
 
  Opfer von "Taschendiebstahl" - Hausratversicherung zahlt bei gewaltsamer Wegnahme  
 

Opfer von "Taschendieben" erhalten unter Umständen Schadensersatz von ihrer Hausrat- versicherung. Voraussetzung dafür ist, dass der Räuber Gewalt angewendet und seinem Opfer die Handtasche oder auch Geldbörse entrissen hat. Das zählt zwar nicht mehr zum klassischen Diebstahl bzw. Taschendiebstahl, jedoch kann ein Taschendieb bei erkannter Tathandlung so seine Wegnahme vollenden. Der Hamburger Bezirksverband des Bundesverbandes Deutscher Versicherungskaufleute teilt weiterhin mit, dass auch wenn der Räuber die Gewalt lediglich angedroht hat, springt die Hausratversicherung ein. Außer Haus abgesichert sind maximal zehn Prozent der Versicherungssumme. Wurde Bargeld gestohlen, liegt die Obergrenze je nach Vertrag zwischen 250 Euro und 1000 Euro. Um ihren Versicherungsschutz bei einem gewaltsamen "Taschendiebstahl" zu erfragen, nehmen sie Kontakt mit ihrer Versicherung auf.

 
 
 
  Internationale Taschendiebe in Wien festgenommen  
 

Am 18.Oktober 2006 wurden in Wien/Österreich nach polizeilichen Ermittlungen zwei Verdächtige einer professionellen Taschendiebstahl-Bande festgenommen (der 47-jährige Carlos Sergio  O. und 24-jährige David Jesus O.). Die beiden Tatverdächtigen wurden nach einem Handtaschendiebstahl in Wien von den Ermittlungsbehörden festgenommen. Im Verlauf der Ermittlungen konnte ein weiteres Mitglied (31-jährige Carlos Ruben O.) festgestellt werden. Die drei Personen stehen in Verdacht seit dem Jahr 2003 in Wien und anderen europäischen Ländern eine Vielzahl von Handtaschendiebstählen, vorwiegend in Hotels, begangen zu haben. Den drei Tatverdächtigen konnten bis zum jetzigen Ermittlungsstand 23 Handtaschendiebstähle nachgewiesen werden. Mit den zuvor gestohlenen EC- und Kreditkarten wurden widerrechtliche Bargeldabhebungen durchgeführt. Ferner konnte ermittelt werden, dass von den drei Tatverdächtigen hohe Bargeldsummen nach Chile transferiert wurden.

 
 
 
  Tochter von US Präsident G.Bush offensichtlich Opfer von Taschendieben in Argentinien  
 

Die Medien berichten, dass die Tochter (Barbara Bush) von US Präsident Georges Bush, Opfer von Taschendieben in Argentinien wurde. Wie die Zeitung „La Nación“ am Mittwoch unter Berufung auf Regierungskreise in Argentinien berichtete, konnten vier Beamte des US-Geheimdienstes nicht verhindern. Die Taschendiebe entwendeten offensichtlich die Handtasche von Barbara Bush, als diese sich am Sonntag in einem Restaurant im Künstler Viertel San Telmo in Buenos Aires aufhielt. Die Tat wurde weder von B. Bush noch von ihren 4 Bodyguards gesehen. Das Weiße Haus wollte nach argentinischen Medienangaben den Zwischenfall vorerst weder bestätigen noch dementieren.

 
 
 
  Taschendieb erbeutet in Düsseldorf 18.000 Euro  
 

Ein bisher unbekannter Taschendieb machte auf dem Düsseldorfer Flughafen große Beute. Ein unachtsamer Fluggast wurde am 20.11.2006 Opfer eines Taschendiebstahls. Vor seinem Abflug wollte dieser am Flughafen Düsseldorf an der Reisebank Geld wechseln. Als der Geschädigte seinen Koffer kurz Außeracht gelassen hat, wurde dieser entwendet. Nach Angaben des Geschädigten befanden sich ca. 18.000 Euro, wichtige Dokumente Kreditkarten im entwendeten Koffer.

 
 
 
  5 Taschendiebstahl-Touristen in Zürich festgenommen  
 

Fahnder der Kantonspolizei haben zusammen mit der Bahnpolizei in Zürich 5 professionelle Taschendiebe festgenommen. Nach Angaben der Polizei handelt es sich bei den Tätern um Taschendiebstahltouristen aus Osteuropa im Alter von 29 bis 46 Jahren. Die Personen sind den Bahnpolizisten aufgefallen, nachdem diese entleerte  Geldbörsen entsorgt haben. Drei der Täter waren in der Schweiz und im Schengen Raum bereits früher wegen Delikte des Taschendiebstahls verhaftet worden.

 
 
 
  In Italien werden die Fahrzeuge werden beschlagnahmt  
 

Rubrik Raub: Den räuberischen "Taschendiebin" bzw. Handtaschenräubern in Italien werden jetzt die Fahrzeuge abgenommen. Italienische Polizeibehörden fahren jetzt gegen die berüchtigten mobilen Taschendiebe in den touristischen Metropolen schweres Geschütz auf. Wie der ACE Auto Club Europa am Montag in Stuttgart berichtete, sollen die bei einem Straßenraub eingesetzten Motorräder und Motorroller künftig konfisziert werden.

 
 
 
  Rom - Taschendiebstahl boomt  
 

Die Polizei in Rom steht vor einem großen Problem. Die italienischen Behörden gehen davon aus, das bis zu 1.000 Taschendiebe pro Tag am Werk sind, um den Touristen und auch einheimischen das Geld aus der Tasche zu ziehen. Jährlich werden in Rom bis zu 20.000 Taschendiebstähle (Pro Tag 40 Taschendiebstähle gemeldet. Die Dunkelziffer müsste jedoch aufgrund verschiedenster Tatsachen um ein Vielfaches höher liegen. Die beliebtesten Betätigungsfelder, der überaus fleißigen Langfinger, sind natürlich die vielen Sehenswürdigkeit in der Stadt.  Der römischen Polizei  zufolge bringt ein  Diebstahl

 ca. 200,00 Euro pro "Griff". Auch die öffentlichen Verkehrsmittel gehören zu den dem Tätigkeits- sfeld der eifrigen Taschendiebe. Die größten Probleme bereiten den Behörden jedoch die vielen minderjährigen Kinder, die eine Vielzahl von Taschendiebstählen in der ewigen Stadt begehen. Häufig handelt es sich um ganze "Kinder-Banden" die wegen mangelnder Strafmündigkeit ihres Alters nicht hinter Gittern landen können. Wie ein Pressesprecher der römischen Polizei mitteilte, kommen die Kinder nach wenigen Stunden wieder frei und "arbeiten" dann sofort weiter. Da auch immer mehr Einheimische ins Visier der Taschendiebe gelangen, versuchen die Römer Fahrten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu meiden. Mittlerweile wurde aufgrund der großen Anzahl von Taschendiebstählen "Aufseher" eingesetzt, die wohl nur symbolischen Charakter inne haben. Im Rahmen der Abschreckung, um das objektive Sicherheitsgefühl der Bürger zu erhöhen macht die Maßnahme sicherlich Sinn. Um dem organisierten Taschendiebstahl in Rom jedoch wirkungsvoll entgegenzuwirken ist der langfristige Einsatz von speziell geschulten Fahndern unabwendbar und zwingend erforderlich.

 
 
 
  Schweiz - Aargauer Bürger schreiben ihre Strafanzeige selbst  
 

Opfer von Diebstählen und anderen „einfachen Delikten“ können ihre Strafanzeige selber schreiben. Seit August 2004 stellt die Kantonspolizei Aargau das Formular für Geschädigte zur Verfügung. Auf der eigenen Homepage können die Bürger, die Opfer einer dieser ausgewählten Straftaten geworden sind, das Formular einfach downloaden, ausfüllen und dieses dann per Post an die Kantonspolizei Aargau schicken.  Aufgrund von  Personalknappheit  ist man seitens der überlasteten  Polizei

auf die Idee gekommen, ein solches Pilotprojekt zu starten. Wie die Kantonspolizei mitteilte, werden pro Monat ca. 400 Anzeigen auf diese Art an die Polizei herangetragen. „Das Projekt“ ist ein voller Erfolg, so die Aussage der ortsansässigen Polizei. Die Bürger können alle notwendigen Informationen sowie einen Text in das Formular einfügen. Aufgrund der hohen Qualität der Bürgereigenen Strafanzeige treten kaum Rückfragen auf. In ca. 4 – 7% der Fälle handelt es sich dabei um Delikte des Taschen- und Trickdiebstahl. Die zweiseitige «Strafanzeige gegen unbekannte Täterschaft» kann auf der Website der Kantonspolizei heruntergeladen oder auf dem jeweiligen Polizeiposten bezogen werden.

 
 
 
  Kartenzahlung – Datenklau in Urlaubsländern  
 

Wie das ARD Magazin „Plus-Minus“ am 25.07.2006 berichtete, haben Ganoven eine neue Masche entwickelt um das Geld ahnungsloser Bürger zu gelangen. In Großbritannien, Frankreich, Schweden und auch Italien häufen sich die Fälle, dass Karten – Mafiosi heimlich die Kartenlesegeräte an Kassen mit winziger Spionage – Chips versehen. Die Polizei steht vor einer schweren Aufgabe, den Dieben das Handwerk zu legen. Zurzeit läuft unter anderem ein Verfahren bei dem auch 150 deutsche Mitbürger betroffen sind. Die Schadenssumme hierbei beträgt ca. 600.000 Euro. Die Ganoven verschaffen sich unter einem Vorwand (Service – Personal) oder z.B. durch Einbruch Zugang zu den Geschäften. Dabei setzen sie in das Kartenlesegerät einen winzigen Chip ein, das von außen nicht sichtbar ist. Dieser Chip speichert bei einem Zahlungsvorgang die Daten der eingesetzten Karte und sendet diese per SMS an die Ganoven. Die Ganoven sitzen dabei in den benachbarten Ländern, lesen diese Kartendateien aus und stellen eine Dublette der echten Karte her. Mit dieser Dublette werden innerhalb kürzester Zeit Bargeldabhebungen durchgeführt, bis das Konto leer ist.  Erst viel später stellt man den Diebstahl per EC-Karte fest. Ein europäisches Land wirkt dem Modus Operandi entgegen. Sobald eine Bargeldabhebung an einem EC-Kartenterminal durchgeführt worden ist, erhält der Kunde per SMS eine Bestätigung des Transfers. Sollte man nicht Geldabheber des Geldes sein, genügt ein kurzer Anruf bei der Bank und das Konto kann umgehend gesperrt werden.

 
 
 
  Diebe nach SMS Warnung in Linz (Österreich) festgenommen  

 

Seit März warnte die Linzer Polizei 100 Linzer Geschäftsleute mit SMS vor Gaunern. Nach ersten Erfolgen wird das System demnächst ausgeweitet. Linzer Polizisten haben nur 18 Minuten nach Versendung einer SMS vier Ladendiebe festgenommen. Wurden bisher die Gewerbetreibenden in der Innenstadt nur vor Ladendieben und Trickbetrügern gewarnt, so werden künftig auch Taschendiebe ins System aufgenommen. Per Funk gehen die Täterbeschreibungen an die Polizisten, per SMS an die Geschäftsleute. Im ersten Halbjahr 2006 wurden in Linz immerhin 187 Taschendiebstähle angezeigt. Im ersten Halbjahr 2005 seien es noch 238 gewesen. Das SMS-System soll auf die Wirtschaftstreibenden im Bahnhofsbereich ausgeweitet werden. Der SMS - Infodienst wird von der Wirtschaftskammer finanziert. Gestern gaben Polizei, Wirtschaftskammer Steiermark und Innenministerium den Startschuss für das Projekt "SMS-Info" in Graz.

 
 
 
  Schiedrichter Collina Opfer von Taschendieben  
 

Der italienische Star-Schiedsrichter Pierluigi Collina und seine Frau Giovanna sind in Berlin bestohlen worden. Bei einem gemeinsamen Pressetermin in einer Hotellobby hatte sich ein Taschendieb eingeschlichen. Der 57-Jährige Taschendieb stahl die Handtasche, die die Frau neben ihrem Platz abgestellt hatte. Weder der Unparteiische noch seine Frau bemerkten den Diebstahl. Der Täter konnte mit der U-Bahn flüchten. Er war Ermittlern der Polizei aufgefallen, die in verfolgten und im Anschluss festnahmen.

 
 
 
  Taschendieb mit geklautem WM Ticket im Stadion München festgenommen  
 

Verbrechen lohnt sich nicht, das musste ein "dummer" Taschen- und Ticketdieb beim WM Spiel in München am 18.Juni 2006 feststellen. Der Taschendieb hatte einer Frau kurz vor dem dem Münchner Stadion ihre Handtasche samt Eintrittskarte für das Spiel Brasilien - Australien gestohlen und sich im Anschluss ungeniert auf deren Platz gesetzt. Dumm nur, dass neben ihm der Ehemann der Bestohlenen saß. Der Ehemann informierte daraufhin die Polizei, die den Taschendieb umgehend festnahm.

 
 
 
  Taschendieb auf der Flucht - Knochenbrüche bei Sturz  
 

Zivilfahnder aus Berlin konnten einen Taschendieb bei seinem Diebstahl beobachten. Als die Beamten den Dieb stellen wollten, entzog er sich der Festnahme. Bei seiner Flucht musste eine S-Bahn die Notbremsung einleiten. Nachdem der Täter die Gleise wieder verlassen hatte, sprang er auf das Dach einer Gaststätte. Beim Versuch sich nach unten weiter zu hangeln, stürzte er drei Meter in die Tiefe und brach sich dabei beide Handgelenke und das Nasenbein. Der Dieb wollte fette Beute machen und bezahlte das später mit der Festnahme durch die Berliner Polizei.

 
 
 
  Professionelle Taschendiebe in Northeim festgenommen  
 

Am 17. Mai 2006 wurde eine 75- jährige Opfer von professionellen Taschendieben. Dabei erbeuteten die Täter in einem Einkaufsmarkt bei Northeim 200,- Euro Bargeld von der Geschädigten. Eine Mitarbeiterin konnte dabei ein verdächtiges Fahrzeug feststellen, das kurze Zeit später den Parkplatz des Supermarktes verließ. Die Mitarbeiterin merkte sich daraufhin das Kennzeichen und verständigte die Polizei. Zunächst blieb die Suche nach dem PKW erfolglos bis eine Funkstreife zur späteren Stunde das Fahrzeug feststellen konnte. Unter Hinzuziehung weiterer Streifenwagen wurde das verdächtige Fahrzeug gestellt. Die drei aus Rumänien stammenden Insassen wurden zur Wache verbracht. Bei der Durchsuchung des Fahrzeuges wurden neben Kartenmaterial aus Deutschland auch eine Bargeldsumme von ca. 3500 Euro aufgefunden. Die Polizei in Northeim hatte in der letzten Zeit mehrfach Anzeigen wegen Taschendiebstahl gegen Unbekannt aufnehmen müssen, sodass jetzt weitere Taten gegen die drei mutmaßlichen Taschendiebe geprüft werden. Da keine weiteren Beweismittel gegen die drei Tatverdächtigen vorlagen wurden diese gegen die Einbehaltung einer Sicherheitsleistung auf freien Fuß belassen.

 
 
 
  Wieder drei mutmaßliche Taschendiebe festgenommen  
 

In Stuttgart haben Beamte des Konzeptionseinsatzes ,Sichere Innenstadt' in der Stuttgarter Innenstadt drei mutmaßliche Taschendiebe festgenommen, die offenbar hauptsächlich im Bereich von Haltestellen der Stuttgarter Straßenbahnen AG zugeschlagen hatten. Die drei rumänischen Staatsangehörigen sind am Freitagmorgen (19.05.2006) gegen 07.50 Uhr an einer Haltestelle dingfest gemacht worden. Auf die Spur der drei zwischen 29 und 35 Jahre alten Männer kamen die Fahnder durch die Auswertung von Fotos, die in Bankfilialen aufgenommen worden waren. Die Tatverdächtigen hatten mit EC-Karten, die sie in der Zeit zwischen dem 30.03.2006 und 01.04.2006 erbeutet hatten, Geld abgehoben. Dabei sind sie videografiert worden. In diesem Zeitraum haben 14 Opfer, die an Haltestellen oder in Stadtbahnen und Bussen bestohlen wurden, Anzeige bei der Polizei erstattet. Als sich ab Mittwoch (17.05.2006) bis zum Donnerstagabend (18.05.2006) erneut insgesamt acht Fahrgäste bei der Polizei meldeten, weil sie ebenfalls in einer Stadtbahn oder an einer Haltestelle bestohlen worden waren, wurden die Ermittler aufmerksam. Nach entsprechenden Personenbeschreibungen war schnell klar, dass es sich um dieselbe Tätergruppierung wie vom März handeln muss. Die Zivilfahnder beobachteten noch am Donnerstagabend mit massiver Unterstützung uniformierter Kräfte den Personenverkehr an wichtigen Haltestellen in der Innenstadt. Am Freitagmorgen ging gegen 07.10 Uhr der Hinweis einer 43-jährigen Zeugin ein. Sie hatte die Verdächtigen an der Haltestelle Stöckach beobachtet. Ein Stadtbahnzug der Linie U4 ist daraufhin von starken Polizeikräften in der Hohe Straße gestoppt und überprüft worden. Das Trio war jedoch zuvor ausgestiegen und entkommen. Nur wenige Minuten später bemerkte ein Fahnder einen als Hauptverdächtigen geltenden 35-Jährigen an der Haltestelle Arnulf-Klett-Platz. Als ein Stadtbahnzug der Linie U6 in Richtung Pragsattel mein fuhr, begab sich der Verdächtige gezielt in den Pulk einsteigender Fahrgäste. Dort befanden sich plötzlich auch seine beiden 35 und 29 Jahre alten Komplizen. Der Beamte beobachtete, wie die drei vergeblich versuchten, einem weiblichen Fahrgast die Handtasche zu öffnen, offenbar um die Geldbörse zu stehlen. In der Stadtbahn machte der Polizist weitere mitfahrende Beamte auf die drei Tatverdächtigen aufmerksam, so dass diese kurz darauf festgenommen werden konnten. Die Ermittlungen, ob alle bislang gezeigten Diebstähle auf das Konto des Trios gehen, dauern an. Der Hauptverdächtige hat in der Zwischenzeit gegenüber den ermittelnden Beamten fünf Diebstähle eingeräumt. Das Trio wird am Freitag (19.05.2006) mit Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart auf Erlass eines Haftbefehls dem zuständigen Richter vorgeführt.

 
 
 
  Taschendiebstahlserie in Hamburg aufgeklärt  
 

Die Hamburger Polizei hat eine Serie von Taschendiebstählen aufgeklärt. Nach mehrmonatigen Ermittlungen gelang jetzt die Aufklärung von mindestens 21 Taten. Die bereits in Haft sitzenden Tatverdächtigen (29,26,23,19 Jahre) hatten es dabei hauptsächlich auf Fahrgäste der U-Bahnen abgesehen die an den Wochenenden, die vom Vergnügungsviertel St.Pauli nach Hause unterwegs waren. Dabei nutzten die mutmaßlichen Täter den Schlaf der Fahrgäste aus, und entwendeten die mitgeführten Wertgegenstände. Nachdem der 23- und der 17-jährige auf frischer Tat am 17.Dezember 2005 in der U3 zwischen St.Pauli und Mümmelmannsberg festgenommen wurde liefen die Ermittlungen auf Hochtouren. Bei der Festnahme fanden die Beamten beim 23-jährigen Beschuldigten acht Mobilfunktelefone, HVV - Karten und Bargeld. Der 17-jährige Beschuldigte führte ein entwendetes Portemonnaie und einen gestohlenen MP3-Player bei sich. Die Ermittlungsgruppe sichtete aufgrund der vielen Fallzahlen aufgezeichnetes Videomaterial aus den betreffenden U-Bahnen und ermittelte die weiteren zwei Tatverdächtigen. Das Amtsgericht Hamburg stellte für alle vier Beschuldigten Haftbefehle aus, die zwischenzeitlich vollstreckt wurden. Alle Tatverdächtigen sind der Polizei bereits wegen ähnlicher Delikte bekannt. Der 29-jährige Täter versuchte bei seiner Festnahme die Polizeibeamten davon zu überzeugen, ihn nicht inhaftieren zu lassen. Als Grund nannte er das bevorstehende "WM-Geschäft". Die ermittelnde Sondergruppe geht davon aus, das sich noch nicht alle Geschädigten bei der Polizei gemeldet haben, sodass noch weitere Taten ausstehen könnten.

 
 
 
  33.000€ aus der Tasche geklaut  
 

Dreiste Taschendiebe haben einem 41-jährigen Autohändler in Düsseldorf einen Briefumschlag mit 33.000€ Bargeld entwendet. Die mutmaßlichen vier Taschendiebe verursachten beim Einstieg in einem IC-Zug am Düsseldorfer Hauptbahnhof ein Gedränge und entwendeten den prall gefüllten Briefumschlag. Als der Geschädigte den Verlust bemerkte war es bereits zu spät. Auch eine Notbremsung nützte nichts - die Täter waren bereits mit dem Bargeld verschwinden. Der Geschädigte vermutete, dass er bereits bei der Bargeldabhebung von den Tätern beobachtet worden war.

 
 
 
  18 Verletzte bei Angriff von Taschendieben in Tokio  
 

Taschendiebe haben auf der Flucht vor der Polizei Pfefferspray in einem Bahnhof in Tokio versprüht und mindestens 18 Reisende verletzt. Laut Medienberichten hatten Zivilpolizisten versucht, vier Taschendiebe zu stellen. Daraufhin zückten die Taschendiebe Pfefferspray und setzten dieses gegen die Polizeikräfte ein. Reisende und Polizisten haben daraufhin Reizbeschwerden an den Augen und im Hals verspürt. Einige seien zur Kontrolle und Beobachtung ins Krankenhaus transportiert worden, teilte die Feuerwehr mit. Ein Südkoreaner konnte von den eingesetzten Polizeibeamten festgenommen werden, die drei Komplizen konnten unerkannt  entkommen.

 
 
 
  PIN im Gedächtnis speichern  
 

Ob beim Shoppen oder Bummeln, auf seine Wertsachen sollte man immer achten. Dennoch reicht manchmal ein unachtsamer Moment und die Geldbörse samt EC-Karte bzw. Bankkunden - Karte ist weg. Laut einer Studie der Gesellschaft für Zahlungssysteme erbeuteten Taschendiebe im letzten Jahr über 13.000 dieser Karten, davon 2.000 allein im Einzelhandel. Finden die Diebe neben der Karte auch noch die dazugehörige Geheimnummer (PIN) ist der Schaden vorprogrammiert: Das Konto ist vor fremden Zugriffen nicht mehr sicher. Damit dies nicht passiert, empfiehlt der Zentrale Kreditausschuss (ZKA), in dem man die Spitzenverbände der Banken und Sparkassen zusammengeschlossen hat; Lassen Sie ihre Wertgegenstände nie unbeaufsichtigt. Lernen Sie Ihre PIN auswendig. Schreiben Sie diese niemals niemals auf, auch nicht auf einem Merkzettel getarnt und schon gar nicht auf die Karte selbst. Der einzig sichere Ort für die PIN ist Ihr Gedächtnis. Sollte die Karte trotz sorgfältiger Aufbewahrung dennoch einmal abhanden kommen, muss sie umgehend gesperrt werde. Dies ist bei Ihrem Kreditinstitut oder den zentralen Sperrannahmen 01805 / 021021 bzw. 116 116 (für alle Sparkassen und diejenigen Banken, die an dem Verfahren teilnehmen) möglich.

 

Abdruck mit freundlicher Genehmigung von "Kartensicherheit" (www.kartensicherheit.de

 
 
 
  Urlaubskasse mit 10.000€ Bargeld in Düsseldorf entwendet  
 

Am 28. März wurde eine 80-jährige Dame aus Düsseldorf Opfer von Taschendieben. Die Geschädigte fuhr mit dem Zug von Luxemburg nach Düsseldorf. Beim Ausstieg am Hauptbahnhof  Düsseldorf griff ihr ein Mann, der direkt hinter ihr in Luxemburg den Zug betreten hatte unter die Strickjacke und entwendete einen Briefumschlag mit 10.000€ Bargeld. Die Geschädigte reagierte offensichtlich zu spät - der Täter konnte im allgemeinen Gedränge verschwinden.

 
 
 
  Zunahme von Taschendiebstählen in Verbrauchermärkten  

 

Entschuldigen Sie bitte, können Sie mir sagen, wo ich hier die Nudelprodukte finden kann! Im selben Atemzug entwendet ein Mittäter die Geldbörse aus der am Einkaufswagen abgelegten Handtasche. Die Fälle, von angezeigten Delikten des Taschendiebstahls in Verbraucher- und Lebensmittelgeschäften häufen sich.  Ein Besorgniserregender Trend ist hier seit langer Zeit zu erkennen. Der Sorglose Umgang mit den Wertsachen wird von den Taschendieben ausgenutzt. In vielen Fällen wird die Handtasche oder auch der Rucksack im Einkaufstrolli unachtsam abgelegt. Durch gezielte Fragen am Verkaufsregal werden meist ältere Kunden ihrer Habschaft entledigt. Am Donnerstag den 09. März 2006 wurden innerhalb von nur 30 Minuten, 4 Taschendiebstähle in einem Verbrauchermarkt beim PP Südhessen angezeigt.

 
 
 
  Taschendieb am Salzburger Bahnhof festgenommen  
 

Am Freitag, den 10.März 2006 wurde auf dem Salzburger Hauptbahnhof ein polnischer Staatsangehörige nach einem vollendeten Taschendiebstahl und versuchten EC-Kartenbetrug festgenommen.  Nach bisherigen Ermittlungen werden dem 34-jährigen Taschendieb insgesamt 8 Delikte des Taschendiebstahls vorgeworfen. Der professionelle Taschendieb wurde beim Geldabheben mit der  zuvor entwendeten EC-Karte festgenommen. Beim Einstieg in den Zug zeigte sich der 34-jährige hilfsbereit, erinnert sich die Geschädigte. Dabei entwendete er aus der verschlossenen Handtasche die Geldbörse und verschwand sofort. Nach Aussage der Polizei in Salzburg soll der 34-jährige weitere sieben  Taschendiebstähle begangen haben. Der bisher ermittelte Gesamtschaden beläuft sich derzeit auf knapp 9.000 Euro.

 
 
 
  Laptop Diebe im Kölner Hauptbahnhof festgenommen!  
 

Die gemeinsame Ermittlungsgruppe Taschendiebstahl in Köln hat am Freitagabend zwei Männer nach vollendetem Gepäckdiebstahl vorläufig festgenommen. Die beiden bereits polizeilich in Erscheinung getreten Täter im Alter von 22 und 27 Jahren wurden von den Zivilfahndern dabei beobachtet, wie sie aus einem abfahrbereiten ICE einen Laptop entwendeten. Währenddessen ein Täter auf der Weiterfahrt nach Düsseldorf festgenommen wurde, leistete der andere auf dem Bahnhof Köln Widerstand gegen die einschreitenden Polizeibeamten. Eine körperliche Durchsuchung der beiden Gepäckdiebe lieferte Hinweise zu weiterem Diebesgut, dass diese in den Gepäckschließanlagen des Kölner Hauptbahnhofes aufbewahrten. Dabei stellten die Ermittlungsbeamten weitere 4 Notebooks, die aus vorherigen Diebstählen stammen, sicher. Die bisher ermittelte Schadenshöhe beträgt ca. 7.000 Euro. Ermittlungen bezüglich weiterer Notebook – Diebstähle dauern noch an. Gegen die beiden Tatverdächtigen wurde Untersuchungshaft angeordnet.

 
 
 

Quellenangaben:

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