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Taschendiebe im Ausland - Sicher auf Reisen !

aktualisiert am 02. August 08

 

Urlaubszeit - Hochsaison für Langfinger, Gauner und Ganoven! Hier will ich Sie auf die  landesspezifischen Schwerpunkte in Bezug auf Taschen- und Trickdiebstahl aufmerksam! Ist auch Ihr Urlaubsziel dabei, schauen Sie nach.!

 
 

T O U R I S T E N    F A L L E !

Nicht nur in Deutschland sind die Taschendiebe unterwegs. Gerade In den stark frequentierten Urlaubsgebieten wie z.B. Frankreich, Spanien, Italien oder auch Tunesien halten sich die Taschendiebe auf. In den skandinavischen Ländern sind Diebstähle der so genannten "breakfast thieves" besonders häufig. Dabei halten sich die Diebe während der Frühstückszeit in den Hotels auf und entwenden alle Gegenstände, die der Gast am Tisch zurücklässt, wenn dieser an das Büffet geht. Nicht selten sind sie dabei organisiert und gehören einer Bande an. Das Gewaltpotential der ausländischen Taschendiebe kann als überdurchschnittlich, hoch bewertet werden. In einigen Ländern wie z.B. Spanien ist der Taschendiebstahl unter ca. 50 Euro nur eine Ordnungswidrigkeit. Die Kriminalitätsrate steigt in der Regel dort, wo viele Urlauber aufeinander treffen. Ein wohlhabendes Auftreten oder die Darbietung einer Diebstahlgelegenheit kann als Provokation ausgelegt werden und nicht selten ist ein Raub oder ein Taschendiebstahl die Folge. Bieten sie keine Tatgelegenheit und Beachten sie alle Sicherheitsvorkehrungen [1] schon vor Reiseantritt. Machen sie sich mit den allgemeinen Verhaltensweisen vertraut und der Urlaub kann beginnen.

Gerade Urlaubsgebiete mit vielen Menschen sind Hochburgen der Taschendiebe. Auch in den osteuropäischen Länder wie Polen oder Bulgarien lauern die Taschendiebe. Es kann eine Vielzahl von Straftatdelikten auf  Touristen im Ausland zukommen. Der Bericht beschäftigt sich aber hauptsächlich mit dem Delikt Taschen- und Trickdiebstahl, wobei auch die abgewandelte Form des Handtaschenraubes betrachtet wird. Die Tricks ausländischen Taschendiebe ähneln sich oder sind zumindest Artverwandt. Die häufigsten Straftaten mit denen Touristen zu haben, sind Delikte die in Zusammenhang mit dem Kraftfahrzeug stehen und natürlich der Taschendiebstahl, Trickdiebstahl und der Raub von z.B. Handtaschen. Beim Taschendiebstahl im Ausland werden nicht nur Portemonnaies sondern auch, wie in Deutschland Mobilfunktelefone, Bank- und Kreditkarten oder Schmuckgegenstände von en Tätern gestohlen. Dabei bleibt der Diebstahl aus Hotelzimmern und oder Tresoren in diesem Bericht unberührt. Prinzipiell gilt das alte und dennoch zutreffende Sprichwort " Gelegenheit macht Diebe". Bieten sie den Taschen- und Trickdieben keine Chance und seien sie besonders Vorsichtig in größeren Städten, an Sehenswürdigkeiten, auf Märkten, an und in öffentlichen Verkehrsmitteln und an strandnahen Gebieten.

Bargeld und  teurere Wertgegenstände sollten lieber im Hotelsafe deponiert werden, oder gleich zu Hause gelassen werden. Wer das äußere Erscheinungsbild einer wohlhabenden Person macht ist potentielles Opfer ausländischer Taschendiebe. Je weniger Wertgegenstände mitgenommen werden oder verdeckt gehalten wird, verringert die Möglichkeit Opfer eines Taschendiebstahl zu werden. Handtaschen, Kammarataschen und sonstige Taschen sollten eng am Körper und von der Fahrbahnabgewandten Straßenseite getragen werden. In einigen Ländern ist der Handtaschenraub von motorisierten Fahrzeugen wie z.B. dem Motorrad sehr beliebt.

Allgemeine Sicherheitsvorkehrungen im Ausland                                                Stand: Februar 2005

 

- Machen Sie sich vor Reisebeginn mit den Sicherheitshinweisen vertraut!

 

- Informieren Sie sich in Bezug auf  besonders gefährdete Gebiete und Örtlichkeiten!

 

- Beachten Sie die landestypischen Verhaltensweisen!

 

- Vermeiden Sie das typische Touristenverhalten!

 

- Sprach-  und Ortskenntnisse fördern ein sicheren Auftreten!

 

- Bargeld in geringen Mengen mitführen (Aufteilung in verschiedene geschlossene Taschen)!

 

- Seien Sie vorsichtig beim Umgang mit Scheck- und Kreditkarten!

 

- Wechseln Sie Bargeld nur in Wechselstuben, im Hotel oder Bankfilialen!

 

- Führen Sie beglaubigte Kopien der Identitätspapiere bei sich (Originale im Hotel-Safe)

 

- Lassen Sie ihr Gepäck und anderen Wertgegenstände nie unbeaufsichtigt!

 

- Tragen Sie keine wertvollen Gegenstände, wie Schmuck oder Kleidung zur Schau!

 

- Vertrauen Sie nicht auf Äußerlichkeiten und bewahren Sie das gesunde Misstrauen!

 

- Besondere Aufmerksam gilt an Bahnhöfen, Flughäfen und an stark frequentierten Gebieten!

 

- Halten Sie wichtige Telefonnummern (Sperrservice) und Anschriften der Botschaften bereit!

 

!!! Einen schönen Urlaub wünscht Ihnen der Webmaster von taschendiebstahl.com !!!


 Ägypten Bevölkerung: ca. 70,3 Millionen Einwohner  
       

Städte: (Stand Januar 2004) Telefonnummern:  
     
Kairo ca. 7,6 Millionen Polizei 122  
Alexandria ca. 3,8 Millionen Ambulanz 123  
Suez ca. 480.000 Feuerwehr 125  
Tanta ca. 420.000 Touristenpolizei 126  
Assiut ca. 410.000 Verkehrspolizei 128  
     

 

 

 

 


Die größten Gefahren mit denen man es in Ägypten zu tun hat, sind der Straßenverkehr und der große Anzahl von Taschendieben, die ihr Unwesen in den Großstädten ( Kairo, Alexandria, Luxor, Assuan, Gizeh) und an den touristischen Gebieten, wie z.B. Hurghada oder Sharm El Sheikh, und Sehenswürdigkeiten treiben. Auf den ägyptischen Markten gilt besondere Vorsicht - man sollte seine Wertsachen nicht offen tragen und Bargeld stets in geschlossen Behältnissen oder Taschen aufbewahren. Meiden Sie einen direkten Körperkontakt mit nicht bekannten Personen. Gerade in der Nacht- und Dämmerungszeit sollte man abgelegene Straßen, Gassen und Gebiete meiden. Lassen Sie sich auch nicht von unbekannten Personen, Taxifahrern oder anderen Schleppern in angeblich kostengünstige Gaststätten oder Restaurants locken. Nicht nur, dass der Unbekannte dafür gut entlohnt wird - es lauern Gefahren, dass Taschendiebe dort zuschlagen. Auch eine große Anzahl bettelnder Kinder ist an touristischen Sehenswürdigkeiten vertreten. Seien Sie vorsichtig und halten Sie Abstand zu den Personen, auch wenn Sie vertrauenswürdig aussehen. Viele der bettelnden Kinder gehören einer organisierten "Bettlermafia" an, die speziell Touristen zu einer Spende bitten. Taschendiebstahl steht an der Tagesordnung - beachten Sie alle zu treffenden Vorsichtsmaßnahmen und meiden Sie direkten Kontakt mit unbekannten Personen.

 

Diplomatische Vertretung:

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Ägypten

Embassy of the Federal Republic of Germany
8 B, Sharia Hassan Sabri
Cairo-Zamalek
Tel.:
(00202) 7399600  Fax: (00202) 7360530

 

 

 


 Australien Bevölkerung: ca. 20,0 Millionen Einwohner  
       

Städte: (Stand: Januar 2004) Telefonnummern:  
     
Sydney ca. 4,3 Millionen Polizei Tel.: 000  
Melbourne ca. 3,6 Millionen Notruf Tel.: 000  
Gold Coast ca. 460.000 Feuerwehr Tel.: 000  
Canberra ca. 320.000    
Cairns ca. 130.000    
     

 

 

 

 


Australien schneidet in Bezug auf die Kriminalitätsrate mit am schlechtesten ab. Auf 100.000 Einwohner kommen ca. 1400 Straftaten, während Deutschland gerade mal auf ca. 180 Straftaten kommt. Beachten Sie unbedingt bereits vor Reisebeginn die Sicherheitsmaßnahmen und machen Sie sich mit dem Land vertraut. In vielen Broschüren für Touristen sind gefährdete Gebiete und Regionen aufgeführt. Neben den Straften des Raubes sind Straftaten des Taschendiebstahl besonders stark ausgeprägt. Bevorzugtes Diebesgut sind Portemonnaies, Geldbeutel, Schmuckgegenstände und natürlich Kreditkarten. Alle Varianten des Taschendiebstahl werden von den Taschen- und Trickdieben durchgeführt. Besondere Vorsicht gilt bereist bei der Ankunft auf dem Flughafen, an den Haltestellen des Nah- und Fernverkehrs und an den touristischen Sehenswürdigkeiten in den Großstädten. Meiden Sie große Menschenansammlungen und seien Sie misstrauisch gegenüber unbekannten Personen. Durch das typische Touristenverhalten (Stadt- und Landkarte) erhöht sich die Gefahr Opfer eines Taschendiebs zu werden. Einheimische und weltweit agierende Taschendiebe bevorzugen Touristen, die den Anschein von großer Beute machen. Die Tatgelegenheiten und bevorzugte Orte richten sich nach dem örtlichen Aufkommen.  Touristenführer weisen auf die erhöhte Diebstahlgefahr in einigen Bereichen, wie Cairns, Kings Cross, der Gold Coast und der Georges Street in Sydney hin. Zudem gilt besondere Vorsicht bei Bargeldabhebungen an Automaten.

 

Diplomatische Vertretung:

 

 

 

 

 

 

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Australien

Embassy of Federal Republic of Germany

119 Empire Ciurcuit

Yarralumla, A.C.T. 2600 Australien

Tel.: (0061 2) 62701911, Fax: (0061 2) 62701951

 

 

 


 Bulgarien Bevölkerung: ca. 7,9 Millionen Einwohner  
       

Städte: (Stand: Januar 2004) Telefonnummern:  
     
Sofia ca. 1,1 Millionen Polizei 166  
Warna ca. 300.000 Feuerwehr 160  
Burgas ca. 185.000 Verkehrspolizei 165  
Russe ca. 155.000 Unfallrettung 150  
Plewen ca. 130.000 Pannendienst 146  
       

 

 

 

 


Bulgarien zählt zu den Ländern mit geringer Kriminalitätsrate in Bezug auf größerer Straftaten. Bulgarien ist in den letzten Jahren zu einem der beliebtesten Urlaubsreisezielen geworden. Der bulgarische Tourismus konzentriert sich überwiegend auf die Küstenregion des Schwarzen Meeres. Überall wo viele Menschen aufeinander kommen sind die Taschendiebe auch nicht weit. Die Gefahr Opfer eines Taschendiebstahl zu werden ist ungleich weniger groß wie in anderen Ländern. Aufmerksam  sollte man gerade in den Großstädten wie Sofia oder auch an den schönen Sandstränden von Albena, Goldener Strand oder dem Sonnenstrand sein. Lassen Sie ihr Gepäck nie außer Acht und seien Aufmerksam bei größeren Menschenansammlungen. Neben Kraftfahrzeugdiebstahl spielt der Taschen- und Trickdiebstahl eine Rolle. Verzichten Sie auf das tragen teurer Schmuckstücke und führen Sie Bargeld in geringen Mengen mit sich. Beachten Sie die typischen Sicherheitshinweise für das In- und Ausland.    
 

Diplomatische Vertretung:

 

 

 

 

 

 

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Bulgarien

Postfach 869

1113 Sofia

Tel.: (00359-2) 918380, Fax: (00359-2) 9631658

 

 

 


 England Bevölkerung: ca. 58,0 Millionen Einwohner  
       

Städte: (Stand: Januar 2004) Telefonnummern:  
     
London ca. 7,5 Millionen Polizei Tel.: 999  
Birmingham ca. 1,1 Millionen Feuerwehr Tel.: 999  
Liverpool ca. 470.000      
Leeds ca. 425.000      
Manchester ca. 400.000      
       

 

 

 

 


Touristen in England oder auch den anderen Ländern von Großbritannien müssen mit der üblichen Kriminalität rechnen. In bezug auf Taschendiebstahl gilt besondere Vorsicht in den englischen Großstädten. Gerade touristische Ziele in London sind Anziehungspunkt der vielen Taschendiebe. Die Taschendiebe halten sich zudem an und in den Haltestellen der Straßenbahn (Metro) auf. Touristen sollten das typische Verhalten von Reisenden vermeiden. Örtliche und regionale Taschendiebe bevorzugen Touristen. Stadtkarten sollten ebenso unauffällig wie wertvolle Gegenstände getragen werden. Führen Sie Bargeld in geringen mit sich teilen sie das Bargeld in verschiedene Taschen auf. Größere Ansammlungen in den U-Bahnen sollten ebenso wie touristische Anziehungspunkte unter Berücksichtigung besonderer Vorsichtmaßnahmen aufgesucht und betreten werden. Vertrauen Sie nicht auf Äußerlichkeiten und seien sie Aufmerksam bei allzu großer Hilfeleistung. Taschendiebe versuchen sie abzulenken und stehlen dabei ihre Geldbörse. Beachten Sie bereits vor Reisebeginn die allgemeinen Sicherheitshinweise.

 

Diplomatische Vertretung:

 

 

 

 

 

 

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Großbritannien

Embassy of the Federal Republic of Germany

23 Belgrave Square London

SW1X8PZ Vereinigtes Königreich

Tel.: (0044-20) 78241300, Fax.: (0044-20) 78241435

 

 

 


 Estland Bevölkerung: ca. 1,4 Millionen Einwohner  
       

 

Städte: (Stand Januar 2004) Telefonnummern:  
     
Tallinn ca. 412.000 Einwohner Polizei Tel.: 112  
Tartu ca. 102.000 Einwohner Unfall Tel.: 112  
Narva ca.   73.000 Einwohner Feuerwehr Tel.: 112  
Kohtla-Järve ca.   51.000 Einwohner    
Pärnu ca.   51.000 Einwohner    
     

Estland ist im Verhältnis zu anderen osteuropäischen Ländern relativ sicher. Außer in den Großstädten, hier speziell Tallinn, ist kaum ein Taschendiebstahl zu verzeichnen. In den Restaurants, Bars und an Sehenswürdigkeiten (Altstadt) ist in den Sommermonaten mit dem Aufkommen von Taschendieben zu rechnen. Gerade die Altstadt mit den typischen kleinen Märkten, die sich durch die kleinen Gassen ziehen halten sich Taschendiebe auf. Meiden Sie in diesem Zusammenhang dichtes Gedränge und seien Sie Vorsichtig bei Gedränge. Auch in den vielen kleinen Bars halten sich Taschendiebe auf. Verzichten Sie auf das tragen typischer Touristenkleidung. Die Gefahr in Estland Opfer eines Taschendiebstahl zu werden ist ungleich größer als in den Deutschen Städten. Führen Sie kleinere Beträge an Bargeld mit sich. In Hauptstadt Tallinn befinden sich sehr viele Geldautomaten. Seien Sie vorsichtig bei der Bargeldabhebung. Vertrauen Sie nicht auf Äußerlichkeiten und seien Sie misstrauisch bei all zu hilfsbereiten Mitmenschen. Beachten Sie die Sicherheitshinweise in Bezug auf Taschendiebstahl und den sicheren Einsatz von EC- und Kreditkarten.

 

Diplomatische Vertretung:

 

 

 

 

 

 

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Estland

Toomkuninga 11

15048 Tallin

Tel.: (0372) 6275300, Fax: (0372) 6275304

 

 

 


 Frankreich Bevölkerung: ca. 62,0 Millionen Einwohner  
       

Städte: (Stand: Januar 2000) Telefonnummern:  
     
Paris ca. 2,3 -Millionen Polizei Tel.: 17  
Marseille ca. 800.000 Unfall Tel.: 17  
Lyon ca. 450.000 Notruf Tel.: 17  
Toulouse ca. 400.000 Straßendienst Tel.: 0899089222
Bordeaux ca. 215.000      
       

 

 

 

 


Taschendiebe und Frankreich - glaubt man den Printmedien scheinen die beiden Begriffe zusammen zu gehören. Viele Reisende erzählen von abenteuerlichen Ereignissen, die sich während der Urlaubsreise abgespielt haben sollen. Aber es werden hauptsächlich die größeren Städte genannt, in denen man besonders vorsichtig sein sollte. An der Cote d` Azur ist eine starke Zunahme von Diebstählen und Raubüberfällen festzustellen. Beim verkehrsbedingten Halt reißen in vielen Fällen Mopedfahrer die Beifahrerseite auf oder schlagen sie ein und rauben den völlig überraschten Geschädigten die Wertvollen Sachen. Halten Sie deshalb die Fahrzeugtüren geschlossen und lassen Sie keine Gegenstände offensichtlich im Fahrzeuginnern liegen. Sollten Sie ein Mietfahrzeug benutzen, entfernen Sie alle Gegenstände die auf touristische Zwecke hinweisen (z.B. Karten, Prospekte usw.). Die typischen Touristengebiete im Süden von Frankreich wie z.B. der Insel Korsika oder auf den Autobahnraststätten der A7, A8 und der A9 ziehen viele Betrüger an. Beim Verlassen des Fahrzeuges (Tankstopp, Pause) schließen Sie ihr Fahrzeug ab. Paris und die anderen französischen Großstädte sind besonders stark von Taschendiebstahl betroffen. Besondere Vorsicht gilt in den öffentlichen Verkehrsmitteln. In der Métro, insbesondere der stark besuchten Linie 1 ("La Defense Bois de Vincennes"), auf der Rundtour des Triumphbogens, des Louvres und einiger Kaufhäuser schlagen Taschendiebe sehr häufig zu. Dabei bleibt festzustellen, dass eine überwiegende Anzahl der Langfinger ein nordafrikanisches Aussehen hat. Die meisten Taschendiebe agieren sehr geschickt und fingerfertig. Bei der Anreise mit dem Flugzeug achten Sie am Flughafen "Charles de Gaulle" auf Taschen- und Trickdiebe. Die dort agierende Täter nutzen die Unaufmerksamkeit der Reisenden aus. Auch die "RER - Linie B" vom Flughafen Paris wird oft von Taschendieben als "Arbeitsfeld" für ihre kriminellen Handlungen benutzt. Auch die Fernreisezüge aus dem benachbarten Umland und Ausland sind Ziele für organisierte und professionell arbeitende Taschendiebe. Taschendiebe nutzen den Schlaf der Reisenden aus und bestehlen ihre ahnungslosen Opfer in den Abteilen. Auch die Gegend um den Champs - Élysées ist von Langfingern gut besucht. Die vielen berühmten Restaurant werden besonders stark von Taschendieben heimgesucht. Oft wurde festgestellt, dass die einheimischen Taschendiebe auf Anhalspunkte für Touristische Zwecke schauen. Dabei sollten Sie sich möglichst gut den Einheimischen anpassen und gänzlich auf Stadtkarten oder Rucksäcke verzichten. Es gelten die bekannten Präventionsmöglichkeiten um Taschendiebstahl und andere Tatgelegenheiten zu verhindern. Nachts sollten Sie die Gegenden um "Les Halles", der Linie 4, die östlichen Stadtbezirke und die Parkanlagen des "Bois de Boulogne" meiden. Beim Einkauf in den berühmten und großen Kaufhäusern von Paris ist auch besondere Vorsicht geboten. Lassen Sie niemals Portemonnaies oder Kreditkarten beim Bezahlen am Tresen liegen. Der Missbrauch von Kreditkarten hat in Frankreich stark zugenommen. Beim Geldabheben achten Sie darauf, das Sie bei der Eingabe der PIN - Nummer von keinem beobachtet werden. Sollte es zu nichterklärlichen Umständen zu keiner Bargeldauszahlung am Geldautomaten kommen, informieren Sie umgehend die nächste Bank. Hilfeleistenden Personen könnten es auf Ihre Kredit- und EC-Karte abgesehen haben. Vertrauen Sie niemals auf Äußerlichkeiten und geben Sie Ihre Persönliche Identifizierungsnummer (PIN) niemals an Dritte weiter Personen weiter.

 

Diplomatische Vertretung:

 

 

 

 

 

 

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Frankreich

Ambassade de la Republique fédérale d´Allemagne

13/15 Avenue Franklin D: Roosevelt

75008 Paris

Tel.: (0033-1) 53834500, Fax: (0033-1) 43597418

 

 

 


 Griechenland Bevölkerung: ca. 11,0 Millionen Einwohner  
       

Städte: (Stand: Januar 2005) Telefonnummern:  
     
Kreta ca. 130.000 Einwohner Polizei Tel.: 100  
Korfu ca. 120.000 Einwohner Feuerwehr Tel.: 199  
Samos ca. 42.000   Einwohner Notarzt Tel.: 166  
Náxos ca. 14.800   Einwohner Notarzt (Handy) Tel.: 112  
         
     

 

 

 

 


Griechenland hat innerhalb der Europäischen Union die geringste Kriminalitätsrate. Taschen, Hand- und Trickdiebstahl ist in Griechenland nicht üblich, aber trotzdem sollte man gerade in den größeren Städten und an stark frequentierten Örtlichkeiten, wie Bahnhöfen, Flughäfen oder Sehenswürdigkeiten eine gewisse Vorsicht walten lassen. Griechenland liegt in der Kriminalitätsstatistik innerhalb der EU-Länder auf den letzten Platz, beziehungsweise auf Platz Eins, wenn es darum geht sicher zu sein. Sicher ist relativ. Damit soll ausgedrückt werden, dass die Wahrscheinlichkeit Opfer eines Vergehens oder Verbrechens zu werden, in Griechenland am geringsten ist. Im Vergleich zu anderen Urlaubsregionen hat dies sicherlich einige Vorteile. Wenn Sie die üblichen Sicherheitsvorkehrungen beziehungsweise die Sicherheitsweise beachten können Sie ihren Urlaub in vollen Zügen genießen.

 

Diplomatische Vertretung:

 

 

 

 

 

 

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Griechenland

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany

Artemidos 12

85100 Rhodos

Tel.: 003022410-63730, Fax: 003022410-63730

 

 

 


 Italien Bevölkerung: ca. 58,0 Millionen Einwohner  
       

 

 

 

 

 

 

 

 

Städte: (Stand Januar 2004) Telefonnummern:  
Rom ca. 2,8 Millionen Carabinieri (Polizei) Tel.: 112
Mailand ca. 1,4 Millionen

Polizia stradale (Verkehrspolizei)

Tel.: 113
Neapel ca. 1,1 Millionen Ambulanz (Erste Hilfe) Tel.: 118

Turin

Florenz

ca. 910.000

ca. 380.000

Guardia Medica Turistica

(med. Dienst für Touristen)

Tel.: 212221

 


Italien gilt bei vielen Menschen immer noch als das Ursprungsland des Diebstahl. Vieles ist zwar übertrieben, aber trotzdem müssen Touristen einige Sicherheitshinweise beachten. Neben den schon bekannten Präventionsmöglichkeiten in Bezug auf Taschen- und Trickdiebstahl müssen sie besonders in den Städten und in Süditalien Vorsicht walten lassen. Portemonnaies und Wertgegenstände sollten nicht offen getragen. Gepäck, wie Koffer oder  Handtaschen sollten sie nie außer Acht lassen. Bekannt und immer noch stark ausgeprägt ist der "Diebstahl" (Raub) vom Motorrad aus. Dabei entreißen die Diebe den Opfern ihre mitgeführten Hand- oder Kamerataschen von der Schulter. Der so genannte Diebstahl mit Motorrädern wird somit mit Gewalt durchgeführt und wird in Deutschland als  Raub strafrechtlich verfolgt. Dabei werden Verletzungen der Diebstahl-Opfer bewusst in Kauf genommen. Deshalb sollten sie Taschen nie zur Straßenseite und  dicht am Körper tragen.

 

In den Großstädten wie Neapel oder auf Sizilien sollten sie beim Autofahren stetes die Türen geschlossen halten und von innen verriegeln. In den Regionen ist der Diebstahl bei Halt an Lichtzeichenanlagen sehr beliebt.

 

Tricks:

 

Besonders ausgeprägt in Italien ist das Betteln von Kindern. Doch Vorsicht, hierbei handelt es sich nicht immer um hilfedürftige Kinder. Überwiegend sind "Klaukinder" auf den Straßen, die an ihr "großes" Geld wollen. Die Kinder werden oft von "Patronen" (Mittelsmänner, die auf die Kinder "aufpassen") zum stehlen auf die Straße geschickt. Sie sollen überwiegend den Touristen die großen Scheine aus dem Portemonnaie ziehen. Die Kinder tragen oft Pappdeckel (3)mit einer Aufschrift bei sich. Dabei bitten sie um eine kleine Spende oder Ähnliches. Während man noch das Pappschild liest, ziehen die Kinder die Wertgegenstände aus der Tasche oder greifen in das Scheinfach der vorbehaltenden Geldbörse. Auch das verkaufen von "echten" römischen Münzen oder Ähnliches wird für die Ablenkung des Diebstahl benutzt. Weiter sind in Italien beliebt, das falsche rausgeben von Wechselgeld in Taxis oder auch falsche Abrechnungen in Restaurants.

 

Bei Langfingern sehr beliebt ist die Zugverbindung mit dem Nachtzug von München nach Rom. Einige Taschendiebe haben sie darauf spezialisiert und bestehlen im Schlaf die Opfer. Es ist auch bekannt, dass die Diebe den Opfern zuerst K.. Tropfen verabreichen und sie anschließend in aller Sorgfalt ausrauben.

 

Florenz:

Auch in Florenz sind Taschendiebe unterwegs. Touristen sollten dort bestimmte Bereiche meiden oder zumindest besonders vorsichtig sein. Wie bereits erwähnt, sollte man möglichst auf das Tragen von besonders wertvollen Gegenstände verzichten. Bekannte Brennpunkte für Taschendiebstahl sind auf der "Ponte Vecchio", vor den Uffizien und vor dem Dom von Florenz. Kinderbanden treiben wie in anderen Städten ihr Unwesen. Dabei umkreisen die jungen Diebe ihre Opfer und stehlen dabei die Portemonnaies der arglosen Touristen. Zudem sollten zur Nachtzeit der Stadtpark flussabwärts des "Ponte della Vittoria" gemieden werde.

 

Rom:

In Rom gelten die typischen Anziehungspunkte für Touristen als gefährdete Bereiche wo Taschendiebstahl vermehrt auftreten kann. Taschendiebe halten sich gerne im Bereich des Kolosseum, an der spanischen Treppe oder in den U-Bahnen auf.

 

 

Am römischen Bahnhof "Ostia" warnen große mehrsprachige Hinweisschilder vor Taschendiebstahl. Reisende berichten außerdem, dass die "Buslinie 64" in Richtung Vatikan Schwerpunkt für Taschendiebe ist. Die Buslinie ist in der Szene als "Heaven-to-hell-Express" bekannt.

 

Neapel:

Neapel hat eine sehr große Dichte an professionellen Taschen- und Trickdieben. Besondere Vorsicht gilt hier am Hafen insbesondere an den Haltestellen der öffentlichen Verkehrsmittel. Die Buslinie 1 ist ein Eldorado für Taschendiebe. Die ankommenden Touristen werden auf geschickte Weise bestohlen.

 

 

Diplomatische Vertretung:

 

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Italien

Ambasciata della Repubblica Federale di Germania

Via San Martino della Battaglia 4
00185 Roma
Tel.: (0039-06) 492131, Fax: (0039-06) 49213319


 Luxemburg Bevölkerung: ca. 450.000 Einwohner  
       

Städte: Telefonnummern:  
     
     
     
     
     
     
     

 

 

 

 


Die Polizei in Luxemburg registriert seit einigen Jahren einen stetigen Anstieg von Taschen- und Trickdiebstahl. Die registrierten Langfinder kommen überwiegend aus dem umliegenden Ausland, wie z.B. den Niederlanden und Belgien. Die Langfinger treiben ihr Unwesen überwiegend in der belebten Innenstadt von Luxemburg. Während den Öffnungszeiten und an den Wochenenden werden die meisten Taten registriert. Taschendiebe nutzen die Unaufmerksamkeit der Opfer aus und stehlen Brieftaschen oder das abgestellte Gepäck. Die luxemburgische Polizei warnt in diesem Zusammenhang zur Vorsicht. Insbesondere die stark frequentierten Bereichen der Oberstadt, wie z.B. Grand-Rue, Rue du Fossé, Rue Philippe II, Place ´d´Armes, Centre Aldringen). Auch am Bahnhof lauern die Diebe. Besonders Vorsichtig sollten Touristen in der Avenue de la Gare und an der Avenue de la Liberté sein. Die Taschendiebe gehen dabei sehr professionell vor. Beachten Sie die Sicherheitshinweise in bezug auf Taschen- und Trickdiebstahl und machen Sie sich schon vor Reisebeginn mit den Örtlichkeiten vertraut. Informationen hierzu finden sie bei allen Touristeninformationszentren. Führen Sie Bargeld in kleineren Mengen und getrennt von einander auf. Vermeiden Sie das typische Touristenverhalten, seien Sie stets Aufmerksam und vertrauen Sie nicht auf Äußerlichkeiten. Taschendiebe passen sich ihrer Umgebung an und schlagen blitzschnell zu. Zusätzliche Informationen zum Thema Prävention Taschendiebstahl erhalten Sie beim Service "Prévention du Crime".

 

Diplomatische Vertretung: