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Tricks der Taschen- und Trickdiebe |
aktualisiert am 15.
Mai 2008 |
Zumeist
gehen Taschendiebe in Teams von mehreren Tätern arbeitsteilig vor. Das
Repertoire der Taschendiebe ist äußert umfangreich, fast täglich
werden neue Finessen bekannt. Die neu
zusammengefassten Tricks der Taschendieben werden ihnen hier
präsentiert!
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Index Tricks |
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Rempel - Trick |
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Beschmutzer - Trick |
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Drängel - Trick |
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Taschenträger - Trick |
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Geldwechsel - Trick |
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Schlitzer - Trick |
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Blumen - Trick |
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Blumen - Trick |
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Hochhebe - Trick |
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Polizisten - Trick |
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Bettel - Trick |
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Nachtschwärmer - Trick |
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Restaurant - Trick |
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Geldautomaten - Trick |
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Supermarkt - Trick |
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Autokauf - Trick |
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Stadtplan - Trick |
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Klopfer - Trick |
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Rempel-Trick: |
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Das Opfer wird
im Gedränge angerempelt oder "in die Zange" genommen. Der
Komplize bleibt plötzlich stehen. Während das Ôpfer auf den
Komplizen aufläuft und dadurch abgelenkt wird, entwendet der
„Zieher“ die Wertsachen der ahnungslosen Opfer. Bevorzugte
Tatorte sind die öffentlichen Verkehrsmittel im Nah- und
Fernverkehr. Auch Rolltreppen, Drehtüren, Fahrstühle oder
andere Ein- und Ausgangsbereiche zählen zu den gefährdeten
Bereichen.
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In stark
frequentierten Bussen oder Bahnen rückt der Taschendieb
unangenehm dicht an das Opfer heran. Der Dieb drängelt so
lange bis das Opfer ärgerlich seinen Rücken zuwendet und sich
die mitgeführte Hand- oder Umhängetasche „griffbereit“
darbietet.
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In einem
Restaurant oder Gaststätte setzt sich der Taschendieb an dem
Nebentisch des Opfers. Während das Opfer seine Spiesen
einnimmt, entwendet der Taschendieb Wertsachen aus der über
der Stuhllehne abgehängten Jacke.
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Insbesondere nach Geldabhebungen wird die Oberbekleidung vom
Opfer unbemerkt mit einer Flüssigkeit wie Senf oder Ketchup
beschmutzt. Der Täter und seine Komplizen zeigen sich
„hilfsbereit“. Beim wortreichen Reinigungsversuch verschwindet
das zuvor abgehobene Geld.
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Dieser Trick wird vorwiegend von Kindern angewendet. Dabei
wird dem Opfer ein Pappschild mit der Bitte um eine Spende
vorgehalten. Während das Opfer bereitwillig nach Kleingeld im
Münzfach der Geldbörse sucht, zieht der Täter abgedeckt durch
das Pappschild die Banknoten aus dem Scheinfach. Auch der
Griff in die offene Handtasche ist denkbar.
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Der Blumen
oder auch Nelkenverkäufer-Trick findet überwiegend in
Tourismusgebieten Anwendung. Dem Opfer wird eine Blume
angesteckt. Auf drängen der Täter holt das Opfer seine
Geldbörse hervor. Der Täter zeigt auf verschiedene Geldstücke
im Münzfach. Während das Opfer nach den Münzen schaut,
verschwinden abgedeckt durch einen Gegenstand die Geldscheine
aus dem Portemonnaie.
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Im Supermarkt
fragen Fremde das Opfer nach einer bestimmten Ware. Während es
danach sucht, wird die Tasche am Einkaufswagen ausgeräumt.
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Der
Taschendieb spricht sein potentielles Opfer an, zeigt sich
ortsunkundig und fragt unter Vorhaltung eines Stadtplans nach
dem Weg. Während das Opfer die Karte in die Hand nimmt und
sich orientiert öffnet der Taschendieb unbemerkt die Hand-
oder Bauchtasche.
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Der
Taschendieb bittet das Opfer eine bestimmte Münze zu wechseln.
Sobald das Opfer nach dem passenden Geldstück im Münzfach
sucht, lenkt der Taschendieb das Opfer ab, indem er sein
Geldstück in das Münzfach wirft. Beim wortreichen Gespräch
wechseln die Banknoten seinen Besitzer.
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Taschendiebe
spähen Personen z.B. vor Warenhäusern oder auf Bahnhöfen aus.
Der Täter zeigt sich hilfsbereit und bietet seine Hilfe an,
indem er die Reisetasche in den Zug trägt. Während der
Taschendieb voraus eilt, stielt er die mitgeführten
Wertgegenstände aus der Tasche. Auch Komplizen nutzen die
Unaufmerksamkeit, bedrängen an das abgelenkte Opfer und
entwenden Wertgegenstände aus mitgeführter Hand- oder
Umhängetasche.
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In einer
Gaststätte oder Bar behauptet der Taschendieb das Gewicht des
Opfers genau schätzen zu können. Während der Taschendieb sein
Opfer umklammert und es hochhebt, entwendet der Komplize die
Geldbörse. Leichtes Spiel haben die Täter bei alkoholisierten
Personen.
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Dabei führt
der Taschendieb eine präparierte Rasierklinge oder einen
ähnlich scharfen Gegenstand bei sich um seine Tat zu
vollziehen. Dabei sucht der Taschendieb eine Person aus, die
seine Geldbörse in der hinteren Hosentasche mitführt. Mit der
Rasierklinge schlitzt der Täter die Gesäßtasche des
Geschädigten auf. Abgedeckt durch z.B. seine Jacke fängt der
Taschendieb die herausfallende Geldbörse auf und flüchtet
unerkannt.
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Taschendiebe geben sich als falsche Polizisten aus und teilen den
Touristen mit, dass Falschgeld im Umlauf ist. Die Taschendiebe lassen
sich die Geldbörse aushändigen und überprüfen das Geld. Dabei
entnehmen sie unbemerkt ein Teil der Scheine und machen sich aus dem
Staub.
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Nachtschwärmer -Trick: |
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Taschendiebe nutzen den tiefen Schlaf betrunkener
"Nachtschwärmer" aus, indem sie in öffentlichen Verkehrsmitteln, wie
z.B. der S-Bahnen Personen bestehlen, die aus der Disco oder anderen
Gaststätten am Wochenende nach Hause fahren.
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Geldautomat-Trick: |
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Das Opfer
wird am Geldautomat durch einen der Täter bedrängt oder durch einen
Trick abgelenkt. Während das Opfer sich bei der Eingabe der PIN -
Nummer gegen den Belästigter abschirmt, hat ein Komplize die
Möglichkeit, sich die Nummer zu notieren, die Karte zu stehlen oder
auszutauschen.
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Autokauf - Trick: |
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Taschendiebe haben es besonders auf Personen abgesehen, die
Kennzeichen, meist auf gut gesuchten Bahnhöfen, offen tragen. Die
Täter erwarten dadurch hohe Bargeld- summen. Durch z.B. einen
künstlich erzeugten Stau vor dem Betreten des Zuges, entwenden die
Täter geschickt das mitgeführte Bargeld.
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Taschendiebe gehen den
Bahnsteig bei haltenden Zügen ab. Der Komplize geht parallel in den
Zügen und schaut nach geeigneten Opfern. Der Täter außerhalb des Zuges
klopft bei dem Opfer an die Scheibe und bittet offensichtlich um
Auskunftshilfe. Die Abgelenktheit nutzt der Komplize und entwendet die
abgelegten Wertsachen.
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Quellenangaben:
Verschiedenste
Informationsbroschüren.
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