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Das Münchener Oktoberfest (Die Wiesn)
lockt jedes Jahr mehrere Millionen von Besucher an. Aber nicht
nur Schaulustige bereichern das lustige Treiben auf der Wiesn.
Regelmäßig reisen professionelle Taschen- und Trickdiebe in die
Landeshauptstadt. Wie gewohnt präsentieret der Webmaster auf
dieser Seite aktuelle Berichte und Hinweise zum Oktoberfest
im Jahr 2007 (22.09.2006 - 07.10.2006) Lesen Sie die aktuellen
Ereignisse der Wiesn und die Berichte der zurückliegende Jahre.
Inhalt:
1. Münchner
Oktoberfest 2007
1.1
Oktoberfest 2007 - bisherige Abschlussbilanz
1.2 Aktuelle
Berichte Oktoberfest 2007
2. Münchner
Oktoberfest 2006
3.
Vorläufige Abschlussbilanz Oktoberfest 2006
4.
Abschlussbilanz Oktoberfest 2005
5. Zwischenbilanz
Oktoberfest 2005
6. Oktoberfest 2004
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1. Münchner
Oktoberfest 2007 |
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Oktoberfest 2007:
Vom 22.09.2007 bis 07.10.2007 findet das jährliche
Oktoberfest in München statt. Wie alle Jahre wieder,
werden nicht nur Schausteller und begeisterte Besucher
das größte Spektakel Deutschland besuchen, sondern auch
Taschendiebe werden versuchen auf Beutezug zu gehen. In
Bezug auf die Gefahren sollten Besucher des Festes
größte Vorsicht walten lassen. Hinweise und aktuelle
Berichte zum Oktoberfest erhaltet ihr u.a. auf der
offiziellen Website:
www.oktoberfest.de/de/index.php
Der Webmaster wird natürlich von aktuellen Ereignissen
berichten und diese auf der Homepage einstellen. |
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1.1 Oktoberfest 2007
- bisherige Abschlussbilanz
Das
„größte Volksfest der Welt“ stellt jährlich eine
beachtliche Herausforderung für die Polizei dar. Beim
174. Oktoberfest sorgten wieder mehr als 300 Beamte der
Wiesn-Wache für die Sicherheit der Besucher und
Beschäftigten. Die Einsatzzahlen und Festnahmen auf der
Wiesn sind weiter gestiegen, aber auch die Einsätze im
Umfeld der Wiesn führten zu einer deutlichen
Belastungssteigerung der Münchner Polizei. Das Volksfest
zähle wieder mehr als 6 Millionen Besucher. Am öftesten
wurde die Polizei 2007 wegen einfacher Diebstähle
gerufen, gefolgt von den Taschendiebstahlsdelikten,
wobei die angezeigten Fälle die Marke vom letzten Jahr
nicht erreichen konnte. Nach bisherigem Stand wurden auf
der diesjährigen Wiesn 351 Taschendiebstähle angezeigt.
Das beutet einen Rückgang um 99 Fälle im Vergleich zum
Vorjahr (452 Fälle). Die Taschendiebstahlfahnder der
Münchner Polizei erhielten Unterstützung aus der Schweiz
und Rumänien, was sicherlich zu diesem beachtlichen
Erfolg beigetragen hat. Die professionellen Fahnder
konnten 44 Taschendiebe überführen. Neben der aktiven
Arbeit auf der Straße fanden verschiedenste
Aufklärungskampanien im Vorfeld durch die Polizei statt.
Auch wiederkehrende Durchsagen an den U-Bahnstationen
haben offensichtlich dazu geführt, dass die Besucher
besser auf ihre Wertsachen geachtet haben.
Berichte
zum Thema Taschendiebstahl auf dem Oktoberfest 2007
Taschendiebfahnder in 2 Fällen
erfolgreich
Die
Taschendiebfahnder der Münchner Kripo konnten weitere
Taschendiebe festnehmen. Im ersten Fall beobachteten sie
am Montag, den 01.10.2007, gegen 21.40 Uhr, einen
21-jährigen Münchner, der sich auf dem Hügel der
Anlieferstraße West aufhielt. Er ging auf dem Hügel in
auffällig Art und Weise zwischen dort sitzenden
Wiesngästen umher. Die Beamten beobachteten dann, dass
er einem stark betrunkenen 36-jährigen holländischen
Touristen, der gerade schlief, dessen Rucksack
entwendete. Nach kurzer Verfolgung konnte der Dieb
festgenommen werden.
Der Holländer wurde geweckt und erhielt freudestrahlend
seinen Rucksack wieder zurück. Der Täter wurde nach den
polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.
Wenige Zeit später, gegen 21.25 Uhr, wurde über die
Videokamera beobachtet, dass zwei Personen einem
Betrunkenen den Geldbeutel entwendeten. Zivilbeamte der
Wiesnwache begaben sich sofort zum Hügel. Nach kurzer
Verfolgung konnten sie einen 39-jährigen Münchner
festnehmen. Bei ihm konnte der Geldbeutel des
Betrunkenen gefunden werden. In unmittelbarer Nähe
wurden von weiteren Zivilbeamten noch zwei verdächtige
Personen festgestellt. Von den Beiden, einer 45-jährigen
Münchnerin und einem 27-jährigen Münchner, wurden die
Personalien festgestellt.
Bei einer kurze Zeit später durchgeführten Überprüfung
der Videoaufnahmen konnte festgestellt werden, dass
insgesamt drei Taschendiebstähle stattgefunden hatten.
Bei allen Taten war der bereits Festgenommene und die
zwei Verdächtigen zusammen auf Diebestour gewesen.
In ihren Wohnungen konnten später auch die zwei
Verdächtigen festgenommen werden. Es stellte sich
heraus, dass der 39-Jährige der Bruder des 27-Jährigen
ist. Die Frau ist seine Lebensgefährtin. Nach
polizeilichen Maßnahmen mussten alle wieder entlassen
werden.
Quelle:
http://www.polizei.bayern.de/muenchen/news/presse/faelle/index.html/52052
Bulgarische Taschendiebe auf der
Wiesn von Taschendiebfahndern festgenommen
Zwei bulgarische
Frauen, im Alter von 27 und 35 Jahren, wurden am
Dienstag, den 02.10.2007, gegen 19.00 Uhr, am Hügel bei
der Anlieferstraße West von Beamten der international
besetzten Taschendiebfahndung beobachtet, wie sie sich
an mehrere dort schlafende Personen heranmachten. Den
Frauen gelang es, bei den Bierseeligen Wiesnbesuchern
Bargeld und Handys zu entwenden. Die Täterinnen
wurden noch vor Ort festgenommen. Ferner konnte ein
35-jähriger Bulgare in Tatortnähe dingfest gemacht
werden. Er diente den Frauen als Fahrer. Die Bulgaren
sind offensichtlich nur zum Zweck des Taschendiebstahls
zum Oktoberfest angereist.
Quelle:
http://www.polizei.bayern.de/muenchen/news/presse/faelle/index.html/52052
Irakischer Taschendieb
festgenommen (24.09.2007)
Am Montag,
den 24.09.2007, gegen 22.30 Uhr, wurde ein 22- jähriger
Iraker in der Wirtsbudenstraße beobachtet, wie er sich
immer wieder umsah und einen Geldbeutel auf seinen
Inhalt prüfte. Die Taschendiebfahnder verfolgten den
Mann bis in die Gollierstrstraße, wo er den Geldbeutel
ins Gebüsch warf. Es stellte sich heraus, dass der
Iraker zuvor die Jacke eines 31-jährigen italienischen
Wiesngastes in einem Festzelt entwendet hatte und sich
300 Euro Bargeld aus dem Geldbeutel nahm. Der Iraker,
der einen festen Wohnsitz in Dachau nachweisen konnte,
wurde nach der Vernehmung wieder entlassen.
Quelle:
www.oktoberfest.de
Polizeibekannter Wiener als Taschendieb
festgenommen (24.09.07)
Einen 26-jährigen Wiener, der schon im vergangenen Jahr
auf der Wiesn als Taschendieb aktiv war, hat die Polizei
in diesem Jahr wieder erkannt und festgenommen. Gegen
den Taschendieb ermittelten die Fahnder des
Polizeipräsidiums München bereits seit einem Jahr. Der
Mann hatte sich auf dem letztjährigen Oktoberfest als
mehrfacher Taschendieb hervorgetan. Sein Aufenthaltsort
war allerdings bislang unbekannt, außerdem bestanden
bereits vier Haftbefehle gegen den Unbekannten. Am
Montag, 24. September, gegen 0.45 Uhr, erkannten
Taschendiebfahnder des Polizeipräsidiums München den
Mann, einen 26-jährigen Wiener, auf dem Oktoberfest und
nahmen ihn fest. Der bereits einschlägig in Erscheinung
getretene Österreicher wird heute dem Ermittlungsrichter
vorgeführt.
Quelle:
www.merkur-online.de
3
jugendliche Taschendiebe festgenommen (24.09.07)
Die Polizei hat auf dem Oktoberfest drei junge
Taschendiebe auf frischer Tat ertappt.
Taschendiebfahnder konnten am Sonntag, 23. September,
gegen 23.10 Uhr, in der Wirtsbudenstraße einen
19-jährigen algerischen sowie einen 19- und einen
16-jährigen Asylbewerber unbekannter Staatsangehörigkeit
dabei beobachten, als sie gerade einen Rucksack
ausräumten. Bei der anschließenden Kontrolle stellte
sich heraus, dass die Drei den Rucksack gemeinsam
gestohlen hatten. Aufgrund des Inhaltes des Rucksackes,
welcher neben Kleidung auch italienische Tageszeitungen
enthielt, wird ein bislang unbekannter Italiener als
Geschädigter vermutet. Die drei ertappten Taschendiebe
wurden vorläufig festgenommen.
Quelle:
www.merkur-online.de
Amtsbekannter
tschechischer Taschendieb festgenommen (22.09.07)
Taschendiebfahndern des Polizeipräsidium München gelang
am 22.09.2007 die Festnahme einer Diebes auf frischer
Tat. Gegen 20.00 Uhr konnten die Beamten am
Esperantoplatz den 37-jährigen Tschechen dabei
beobachten, wie er seine Jacke neben einem schlafenden
Asiaten zunächst ablegte. Als der Tscheche dann seine
Jacke jedoch wieder aufnahm, entwendete er dabei dem
jungen Asiaten eine Digitalkamera. Die Beamten nahmen
den polizeilich bekannten Tschechen fest und brachten
ihn in die Haftanstalt.
Quelle:
www.oktoberfest.de
Taschendiebe machen an einen schlafenden Besucher heran
(22.09.07)
Am
Samstag, 22.09.2007, bemerkten gegen 19.40 Uhr
Zivilkräfte der Festwiesnwache hinter einem Zelt zwei
junge Männer, die in verdächtiger Weise um die
schlafenden Wiesnbesucher herumschlichen. Die Polizisten
konnten beobachten, wie sich das Duo an der Gesäßtasche
eines 31-jährigen Italieners zu schaffen machte und
schließlich aus dessen hinterer linker Hosentasche die
Geldbörse entwendete. Während einer der beiden Männer
den Geldbeutel „angelte“, stand der Zweite Schmiere.
Nachdem die Diebe bemerkt hatten, dass sie beobachtet
werden, versuchten die beiden 19 und 21 Jahre alten
Männer zu flüchten, konnten aber an der Bavaria
festgenommen werden. Die zwei Bulgaren wurden in die
Haftanstalt des Polizeipräsidium München gebracht.
Quelle:
www.oktoberfest.de |
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2.
Münchner Oktoberfest 2006
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Warnung vor
Taschendieben!
Auch in diesem Jahr warnt die Polizei in Bayern die Besucher
des Oktoberfestes vor Taschendieben. Obwohl die Fallzahlen
der angezeigten Taschendieb- stähle im letzten Jahr
rückläufig war, geht die bayrische Polizei davon aus, dass
das Oktoberfest wieder Anziehungspunkt für viele
Taschendiebe sein wird. Die Behörden gehen davon aus, dass
auch professionelle Taschendiebe aus dem benachbarten
Ausland anreisen werden, um hier die "schnelle Mark zu
machen". Wiesn Besucher sollten ihre Wertsachen
am besten in verschlossen Innentaschen tragen. Wie |
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die Polizei mitteilte, rechne sie gerade
mit Taschendieben aus Osteuropa, die extra zum Oktoberfest
nach München anreisen. Die Polizei rief die Wiesn Besucher
dazu auf, Handtaschen, Rucksäcke, Handys und Geldbörsen
auch in den Festzelten nicht aus den Augen zu lassen. Des
Weiteren solle man an den öffentlichen Verkehrsmittel auf
Personen achten, die sich für Wertgegenstände anderer
Personen interessieren. Die Website wird in den kommenden
zwei Wochen über aktuelle Ereignisse informieren.
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3.
Vorläufige Abschlussbilanz Oktoberfest 2006 |
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Das diesjährige Oktoberfest verzeichnete erneut einen
Rückgang beim Delikt Taschendiebstahl. Die Münchner
Taschendiebstahlfahnder wurden erstmals von Kollegen der
Berliner Polizei unterstützt. Des Weiteren war eine enge
Zusammenarbeit mit der Bundespolizei durchgeführt worden.
Den Fahndern gelang es während der 18 Wiesn Tage, 40
Taschendiebe auf frischer Tat festzunehmen. Besonders erfreulich ist, dass
sich darunter 22 gewerbsmäßige Diebe befanden, bei ihnen
handelte es sich überwiegend um reisende Gruppen aus
Osteuropa wie der Slowakei, Polen und Rumänien. Teilweise
waren die festgenommenen Taschendiebe bereits in der
Vergangenheit auf dem Oktoberfest auffällig geworden. Bei 14 der
ertappten Seriendiebe erließ der zuständige Richter Haftbefehl. Mit
insgesamt 407 angezeigten Taschendiebstählen wurden im
Vergleich zu 2005, rund 93 Diebstähle weniger angezeigt (2005: 500
Taschendiebstähle). Das bedeutet einem Rückgang von 18,6
%. Die erfolgreichen Spezialfahnder zeigten offenbar
Wirkung, in anbetracht des erneuten Rückgangs. Auch die
Aufklärungskampagnen, wie die Plakataktionen "Rote Karte",
der Münchner Polizei wurden von den Bürgern sehr gern
angenommen.
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4. Abschlussbilanz
Oktoberfest 2005
Rund 6,1 Millionen Besucher konnte das wohl
größte Volksfest in Deutschland "Münchner Wien" verzeichnen.
Damit stieg der Besucheranzahl um knapp 200.000 im Vergleich zum
Vorjahr. Eine genaue Übersicht zur Kriminalitätsentwicklung auf
dem Oktoberfest 2005 wird voraussichtlich erst im Januar 2006
vorliegen. Jedoch bereits wenige Wochen nach dem Ende des 172.
Oktoberfestes liegen Zahlen und Fakten vor. Bis zum
prognostisierten Schlussbericht im Januar 2006 werden noch
einige Strafanzeigen, überwiegend von auswärtigen Dienststellen,
bei der Polizei München eingehen. Der bisherige polizeiliche
Kriminalitätsbericht für das Oktoberfest 2005 im Bereich
Taschen- und Trickdiebstahl weist eine Fallzahl von 593
Taschendiebstählen auf. Damit wurden 220 weniger Delikt bekannt
als im Vergleichsjahr 2004 (25%). Die Polizei nennt verschiedene
Ursachen für den enormen Rückgang bei diesem Delikt. Der
gezielte Einsatz gut ausgebildeter Taschendiebstahlfahnder, die
Zusammenarbeit mit anderen Behörden, und die
Präventionsmaßnahmen im Vorfeld des 172. Münchner Oktoberfestes
waren ausschlaggebend für diesen 25%igen Rückgang. Insgesamt
ermittelt die Münchner Polizei gegen 73 Beschuldigte (2004 = 81
Beschuldigte).
Die Täter sind in der Mehrzahl professionelle
Taschendiebe, die bandenmäßig zusammenwirkten und nur zum Zwecke
der Begehung von Straftaten überwiegend aus dem osteuropäischen
Raum einreisten. Eine slowakische Beschuldigte wurde
bereits im Jahr 2002 wegen Trickdiebstahls in München angezeigt,
gegen sie bestand außerdem ein Abschiebehaftbefehl.
Auch beim 172. Oktoberfest wurden 12 Videokameras auf dem
Festgelände eingesetzt, die erfolgreich zur
Beweissicherung und der Fahndung nach Taschendieben eingesetzt
werden konnten.
5.
Zwischenbilanz Oktoberfest 2005
Wiesn-Tage in München (2005) : Bereits 35 Taschendiebe gefasst
Die
aufgestockte Sondergruppe, die sich auf dem Münchener
Oktoberfest hauptsächlich mit dem Delikt Taschen- und
Trickdiebstahl beschäftigt, hat viel zu tun. In den ersten 10
Tagen des Oktoberfestes gingen den Fahndern bisher 35
Taschendiebe ins Netz. Gegen mehrere professionelle Taschendiebe
wurde seitens der Staatsanwaltschaft Haftbefehl erlassen. Wie
der Einsatzleiter der Sondergruppe Taschendiebstahl berichtete,
ist die Fallzahl bei den angezeigten Delikten um bis zu 20
Prozent gesunken. Die Wiens lockt jedes Jahr mehrere Dutzend
professionelle Taschendiebe aus aller Welt an. Da auf dem
Volksfest keine Kreditkarten akzeptiert werde, sind die Besucher
in der Regel mit viel Bargeld ausgerüstet. Mit vielfältigen
Tricks gelingt es den Ganoven immer wieder größere
Bargeldbeträge zu erlangen. Die steigenden Fallzahlen in den
letzten Jahren, und das große Medieninteresse waren Anlass für
die Aufstockung der geschulten Polizeibeamten.
Die
Taschendiebe finden immer wieder eine Gelegenheit um an das
beliebte Bargeld zu kommen. Leichte Opfer sind dabei ganz
besonders angetrunkene Personen. Außerdem greifen die Diebe
besonders im Gedränge zu. Überfüllte Wirtshäuser laden gerade
dazu ein. Ein weiterer Anziehungspunkt für die Taschendiebe
bieten die öffentlichen Nahverkehrsmittel.
Eine
Vielzahl von Überwachungskameras und ein gutes dutzend geschulte
Fahnder reicht jedoch nicht aus, um der Kriminalität ihre
Grenzen aufzuzeigen. Der beste Schutz fängt bei jedem selbst an.
Bewahren Sie ihre Wertsachen in geschlossen Taschen, dicht am
Körper auf und nehmen Sie nur so viel Bargeld wie nötig mit,
damit der Wiesn-Besuch nicht in schlechter Erinnerung bleibt.
Ein
angeblicher Taschendieb, den die Polizei mit einer
vermeintlichen Rekordbeute von rund 20.000 Euro festnahm,
entpuppte sich entgegen vieler Pressberichte als Weltreisender.
Dem Briten habe das Geld tatsächlich gehört. Er war
ertappt worden, als er hinter einem Toilettenhäuschen
einen Geldbeutel durchsuchte. Die Börse gehörte
einer Australierin, die er
| zuvor kennen gelernt hatte. |
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6. Oktoberfest 2004
Das Münchner Oktoberfest
Am Sonntag
den 03.Oktober 2004 ging das 171. Oktoberfest zu Ende.
Die Sechs-Millionen Marke bei der Besucherzahl schaffte das
Münchner Oktoberfest trotz der ersten Wiesnwoche nicht. Laut
Polizeiangaben wurden auf dem Oktoberfest 5,9 Millionen Besucher
gezählt. Der Wegfall des Biergartengeschäfts bei schlechtem
Wetter drängte die Menschen in die Zelte, so dass diese vielfach
wegen Überfüllung frühzeitig geschlossen werden mussten. Sturm,
Regen und Triefnasen - das Wetter machte der Wiesn einen Strich
durch die Rechnung, da 10 Prozent weniger Bier getrunken worden
ist, auch beim Essen gab es zuletzt Umsatzeinbußen.
Erfreulich ist die Entwicklung bei den angezeigten
Taschendiebstählen auf dem Münchner Oktoberfest. Offensichtlich
haben einige Besucher die Sicherheitshinweise der Polizei
beherzigt und auf ihre Wertsachen besser Acht gegeben als in den
Jahren zuvor. Die Wiesn-Wache der Münchner Polizei registrierte
pro Tag knapp 32 Taschendiebstähle, sodass insgesamt 508
Taschendiebstähle zu verzeichnen waren. Obwohl die Fallzahl im
Deliktsbereich „Taschen- und Trickdiebstahlkriminalität“ um 20
Fälle zum Vorjahr 2003 gesunken ist, stieg die Anzahl der
Festgenommen von 22 auf 35 Tatverdächtige.
Dieses Jahr wurden 12 Videokameras verteilt über das Oktoberfest
installiert. Die Beamtinnen und Beamten an den Monitoren konnten
auch dieses Jahr eine große Zahl von Straftaten verhindern bzw.
die Festnahme von Straftätern veranlassen.
Ein Videomitschnitt zeigte eine dreiköpfige Diebesbande. Sie
hatten sich an betrunkene Fest-Besucher herangemacht und
anschließend ausgeraubt.
Die Überwachungskamera hatte aufgezeichnet, wie die dreiköpfige
Bande bei ihrer Diebestour auf einer Wiese hinter den Festzelten
zu Werke ging. Während sich sexy "Lockvogel" Andrea L. (20) an
schlafende Besucher heranmachte und mit Küssen,
Streicheleinheiten und zärtlichen Worten ablenkte, räumten ihre
zwei Komplizen die Hosentaschen der Opfer leer. Nur ein
Diebstahl von vielen, denn das Delikt gehört auf der Münchner
Wiesn zu den häufigsten Straftaten.
Wiesn-Report Taschendiebstahl:
1. Festnahme an der Schießbude
Beim Durchladen des Luftgewehres bemerkte der 22-jährige
Wiesn-Besucher, wie sich jemand an seiner hinteren Hosentasche,
in der sich seine Geldbörse befand, zu schaffen machte. Der
Geschädigte griff nach hinten und bekam die Hand des
vermeintlichen Taschendiebes zu fassen. Das Opfer drehte sich um
und bemerkte ein Pärchen, das ebenfalls unmittelbar hinter ihm
stand. Ganz offensichtlich sollten beide den Täter bei der
Tatausführung vor den Blicken anderer Festbesucher abschirmen.
Der 33-jährige rumänische Taschendieb wurde vom Opfer bis zum
Eintreffen der Polizei festgehalten. Das Pärchen konnte
unerkannt entkommen. Da der 33-jährige Tatverdächtige keinen
festen Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland hat, wurde
dem Ermittlungsrichter vorgeführt.
2. Bulgarischer Taschendieb dingfest gemacht
Ein 37-jähriger Münchner erkannte am Haupteingang der Wiesn eine
Person, die seinen entwendeten Rucksack trug. Die eingetroffene
Polizeistreife nahm den 30-jährigen bulgarischen
„Diebstahl-Touristen“ daraufhin vorläufig fest. Im Rahmen der
Durchsuchung konnten mehrere Kreditkarten, Bargeld in
verschiedenen Währungen und ein Mobiltelefon der Marke
sichergestellt werden. Die aufgefundenen Sachen stammten
offensichtlich von verschiedenen Diebstählen. Der bulgarische
Beschuldigte wurde anschließend dem Haftrichter vorgeführt.
3. Festnahme eines rumänischen Taschendiebs
Ein
rumänischer Taschendieb wurde beim U-Bahnabgang Theresienwiese
festgenommen. Die Geschädigte war gerade auf dem Heimweg als ihr
Begleiter auf der Rolltreppe einen Mann bemerkte, der seiner
Freundin über die Schulter griff und den Reißverschluss der
Handtasche aufzog. Als der Taschendieb seine Hand in die
Handtasche steckte, griff der Mann ein und verhinderte den
Taschendiebstahl. Verständigte Polizeibeamte konnten den
24-jährigen Rumänen, der in Deutschland keinen festen Wohnsitz
hat, vorläufig festnehmen.
4.
Taschendiebe aus Österreich festgenommen
Eine
eingesetzte Zivilstreife bemerkte am Randbereich des
Oktoberfestes,
wie zwei Männer sich um schlafende Betrunkene auf den
angrenzenden Wiesen „kümmerten". Die beiden Männer setzten sich
jeweils neben die Schlafenden, betasteten sie und öffneten deren
Taschen. Da die Betrunkenen durch die Berührungen jeweils
aufwachten, konnten die beiden Österreicher keine Beute machen.
Das letzte "Opfer" sollte einer der beobachtenden Polizeibeamten
sein. Er hatte sich auf eine Parkbank gesetzt und schlafend
gestellt. Die beiden Österreicher traten an den Polizeibeamten
heran, öffneten den Reißverschluss seiner Bauchtasche und
versuchten verschiedene Gegenstände herauszunehmen. Die
Festgenommenen Taschendiebe wurden dem Ermittlungsrichter
zugeführt.
5. Albaner
beim Taschendiebstahl erwischt
Ein 25-jähriger albanischer Staatsangehöriger gesellte sich zu
einem schlafenden französischen Touristen und entwendete
aus dessen Hosentasche einen Pkw-Schlüssel. Der Vorgang wurde
von Zivilkräften der Festwiesnwache beobachtet und der Täter
festgenommen. Der Beschuldigte hält sich
offensichtlich illegal in der
Bundesrepublik
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Deutschland auf. Der albanische Taschendieb führte keinerlei
Ausweispapiere mit sich. |
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